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Döbelns moderner Stadtrundflug

Die Stadt Döbeln rüstet im Internet auf. Wer Informationen will, kann per 360 Grad-Blick über die Stadt fliegen und durchs Zentrum wandern.

So sieht die Internetseite zum 360-Grad-Projekt in Döbeln aus.
So sieht die Internetseite zum 360-Grad-Projekt in Döbeln aus. © SZ

Döbeln. Auf der Internetseite der Stadt Döbeln findet der Nutzer seit dieser Woche eine faszinierende neue Funktion. Der Nutzer kann auf 360-Grad-Panoramen einen virtuellen Streifzug durch die Stadt unternehmen – und das verbunden mit vielen zusätzlichen Informationen.

„Solche Rundgänge haben andere Städte schon länger. Ich bin mal in Schmalkalden gewesen und habe das dort auf der Internetseite der Stadt gesehen“, erzählte Baudezernent Thomas Hanns. Auch der Landkreis Mittelsachsen bedient sich der 360-Grad-Panoramen auf einer Internetseite, auf der mittelsächsische Sagen vorgestellt werden.

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Mit den 360-Grad-Team aus Oelsnitz hat die Stadt einen engagierten Partner gefunden. Seit vorigem Jahr sind die Aufnahmen entstanden. Zum Teil aus der Luft, zum Teil am Boden. Bei schönem Wetter, mit eindrucksvollen Fotografierwolken – und das in fantastischer Bildqualität. Entstanden ist damit ein moderner Internetauftritt, der bisher einmalig in der Region ist, sagte Hanns.

Virtueller Spaziergang durch Döbeln per Mausklick

Die Stadtverwaltung hatte die Panoramen in der Arbeitsgruppe Stadtmarketing vorgestellt und damit gleich bei den Händlern Interesse geweckt. Nachdem drei Gewerbetreibende Panoramen von ihren Läden hatten anfertigen lassen, haben auch der Döbelner Immobilienunternehmer Wolfgang Müller eine Reihe Händler mitgezogen. 

Vom Stadtrundgang kann der Nutzer die Geschäfte virtuell betreten und sich darin umsehen. Damit sind die Möglichkeiten noch nicht ausgereizt. Wenn ein Geschäft einen Internetshop betreibt, kann gleich darauf verlinkt werden. In Hotels wäre es möglich, ein Zimmer zu buchen, sagte Hanns.

Anette Grahl, die bei der Stadtverwaltung am 360-Grad-Projekt arbeitet, und Oberbürgermeister Sven Liebhauser präsentieren den Internetauftritt am Bildschirm.
Anette Grahl, die bei der Stadtverwaltung am 360-Grad-Projekt arbeitet, und Oberbürgermeister Sven Liebhauser präsentieren den Internetauftritt am Bildschirm. © Jens Hoyer

Der virtuelle Spaziergänger kann sich per Mausklick von Panorama zu Panorama durch die Stadt bewegen und bekommt gleich noch interessante Informationen geliefert. Wenn er über den Campus des Lessing-Gymnasiums schwebt, hat er gleich Zugriff zur Internetseite der Schule.

Oder er bekommt die Öffnungszeiten der Nicolaikirche und der Stadtbibliothek angezeigt. Beim Flug über den Bürgergarten können Informationen zur geplanten Umgestaltung der Parkanlage abgefragt werden.

360-Grad-Projekt soll jedes Jahr weiterentwickelt werden

Für potenzielle Investoren interessant sind die Panoramen der Gewerbegebiete. In einigen gibt es noch freie Flächen, die aus der Vogelperspektive inspiziert werden können. Es sind auch Links zu den Exposés von Gewerbegrundstücken möglich, die von privaten Eigentümern verkauft werden, sagte Hanns. Wer über die Gewerbegebiete „fliegt“, wird auch zu den Internetseiten der dort ansässigen Betriebe verlinkt.

„Es wäre schön, wenn sich noch weitere Händler und Gewerbetreibende daran beteiligen“, sagte Oberbürgermeister Sven Liebhauser (CDU). Das 360-Grad-Projekt soll jedes Jahr weiterentwickelt werden. „Es ist auch möglich, Videos und Audios zu hinterlegen“, so Thomas Hanns. „Wir sind auch dankbar für Hinweise, was man dabei besser machen kann.“

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