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Wo sind die Fische in der Flutmulde?

Grünen-Abgeordneter Berno Ploß macht sich Sorgen wegen der zunehmenden Veralgung der Restmulde.

Besonders im Bereich des Steigerhausplatzes sind viele Algen zu sehen.
Besonders im Bereich des Steigerhausplatzes sind viele Algen zu sehen. © Lars Halbauer

Döbeln. Eigentlich leben in der Mulde Fische, die sich in Fließgewässern wohlfühlen. Doch zurzeit fließt die Mulde, zumindest im Bereich des Flutgrabens, wegen der Baumaßnahme nur sehr wenig oder nicht mehr.

Deshalb macht sich Grünen-Abgeordneter Berno Ploß Sorgen um die Fische und andere Tiere, die noch in diesem Rinnsal leben. Das brachte er zur Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Döbeln zum Ausdruck.Er könne eine zunehmende Verschlammung und Veralgung beobachten. Tote Fische habe es seines Wissens noch nicht gegeben.

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Sicher mache sich auch der eine oder andere Bürger Gedanken in Bezug auf die Flutmulde. Wenn es wieder heiß werden sollte, könnte es noch gefährlicher für die im Wasser lebenden Tiere werden. Von der möglichen Mückenplage will Ploß gar nicht erst reden. Deshalb wollte Berno Ploß wissen, ob dieser Zustand von Dauer oder vorübergehend sei.

Durchflutung nach Bauarbeiten gesichert

„Wegen der derzeitigen Pflasterarbeiten in der Flutmulde darf nur so wenig wie möglich Wasser fließen“, erklärte Bauamtsleiter Erik Brendler. Doch das sei zeitlich begrenzt. Sind die Arbeiten abgeschlossen, gebe es eine genaue Festlegung vonseiten der Landestalsperrenmeisterei (LTV), die für die Mulde zuständig ist.

„Für das Schlossbergwehr ist ein Grundablass festgelegt. Das heißt, es ist geregelt, wie viel Wasser das Wehr mindestens regelmäßig passieren muss, damit die Durchflutung der Mittelrinne gewährleistet wird, erklärte Erik Brendler.

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