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So genießt Döbeln

Es hat alles gepasst. Das Wetter, die Musik und die vielen kulinarischen Angebote beim Street-Schmecktival.

Noelia aus Argentinien bekommt von Gibba einen vegetarischen Leckerbissen. Die 24-Jährige studiert zurzeit Zahnärztin und fühlt sich wohl in Sachsen und in Döbeln.
Noelia aus Argentinien bekommt von Gibba einen vegetarischen Leckerbissen. Die 24-Jährige studiert zurzeit Zahnärztin und fühlt sich wohl in Sachsen und in Döbeln. © Lars Halbauer

Von Lars Halbauer

Döbeln. Von Afrika bis Döbeln, von orientalischen Kräutern bis traditionellen Gerichten: Beim Street-Schmecktival in Döbeln war alles vertreten. Mehr als 20 Anbieter, lokal und aus dem sächsischen Umland, verwöhnten die Döbelner und ihre Gäste mit kulinarischen Genüssen.

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Heiß beliebt war unter anderem das Handbrot, das vor Ort frisch gebacken und duftend an die Kundschaft verkauft wurde. „Unser Geheimnis, das was die Leute so lieben, ist der viele Käse“ verrät Kevin vom Hausbrotstand.

Bei Familie Gassmann duftete es nach dem herzhaften Einstieg in die Genussmeile dafür herrlich nach Schmalzgebäck. Am Samstagnachmittag waren hier lange Schlangen zu sehen, frisch mit Puderzucker ist das Gebäck immer wieder ein Genuss.

Smoker-Lokomotive auf dem Obermarkt

Grillen und Barbecue ist in den letzten Jahren ja zu einem großen Trend geworden, da durfte natürlich auch die große Smoker-Lokomotive nicht fehlen, die „silberne Zigarre“ gegenüber mit amerikanischen Klassikern wie Hamburger und Hotdogs waren auch vertreten.

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Voller Genuss bissen Maya und Doreen aus Gastewitz in ein frisches Knobibrot: „Meine Tochter Maya hat heute Morgen ihre Dojo-Gürtelprüfung abgelegt. Dabei handelt es sich um eine japanische Kampfsportkunst. Danach wollten wir dann das tolle Wetter nutzen und schauen, was es hier schönes gibt.“ Ihre Tochter erzählte: „Zu meiner Jugendweihe hatten wir einen Food-Truck, da wollte ich schauen, ob der hier auch zu finden ist.“ Den gab es dann nicht, aber jede Menge anderer Leckereien.

Maya und Mama Doreen aus Gastewitz genießen frisches Knobibrot.
Maya und Mama Doreen aus Gastewitz genießen frisches Knobibrot. © Lars Halbauer

Besonders weit angereist ist die 24-jährige Noelia. Sie stammt gebürtig aus Argentinien und studiert Zahnmedizin. Im Moment macht sie in Sachsen ein Praktikum in einer Zahnklinik. „Ich bin total begeistert von Deutschland und Sachsen, hier funktioniert alles so gut, das ist zu Hause oft anders.“

Da das Schmecktival für jeden etwas zu bieten hatte, fiel ihre Wahl auf den afrikanischen Spezialitäten-Stand von Gibba aus Leipzig. Der strahlende Koch bereitet vegane und afrikanische Gerichte mit verschiedenen Soßen und unterschiedlichsten Gemüsesorten zu. „Da ich Vegetarierin bin, freu ich mich sehr, dass es solche eine tolle Auswahl gibt“, sagte Noelia.

Interessant seien, so die angehende Zahnärztin, die unterschiedlichen Ansichten, wann und wie oft Süßes, gegessen werden sollte. „In Argentinien empfiehlt man, nur einmal am Tag Süßes zu essen. Die Menge macht es natürlich. Und es ist bei uns so, dass nach jeder Mahlzeit die Zähne geputzt werden.“

Musik zum Tanzen

Da zum Genuss nicht nur gutes Essen, sondern auch Trinken und gute Musik gehören, gab es passend zu den herbstlichen Temperaturen bereits den ersten Glühwein. Auf der Bühne begeisterten die Band Daily Cool mit ihrem breiten Repertoire aus deutscher und internationaler Musik.

Schon nach wenigen Takten fanden sich die ersten Gäste, die tanzten. Nach dem Essen eine schwungvolle Bewegung, dazu ein gutes Getränk. So genießt Döbeln.

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