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Döbeln

Schüler kuscheln mit Bäumen in Döbeln

In der Regenbogenschule ist wieder der fast normale Alltag eingekehrt. Am Montag ging es für die Schüler ins Grüne.

Warum nicht mal mit Pflanzen kuscheln? Jonas und Moritz aus der Regenbogenschule umarmen in den Klostergärten einen Baum.
Warum nicht mal mit Pflanzen kuscheln? Jonas und Moritz aus der Regenbogenschule umarmen in den Klostergärten einen Baum. © Dietmar Thomas

Döbeln. Das ist lange nicht möglich gewesen: Am Montag war die gesamte Regenbogenschule bei ihrem Auftakt ihrer Projektwochen in den Klostergärten unterwegs. 65 Schüler in acht Klassen. Auch der Unterricht funktioniert fast normal, sagte Schulleiterin Heike Becker. Weil die Klassen der Förderschule ohnehin klein sind, ist bei den größeren Klassen noch nicht einmal das Wechselmodell wie in anderen Schulen nötig.

Einschränkungen gibt es trotzdem. Die einzelnen Klassen und ihre Lehrer bleiben unter sich. Klassenübergreifender Unterricht ist noch nicht möglich. Der Stundenplan ist noch entsprechend umgestellt, so die Schulleiterin. Das bleibe auch so, bis sich die Verhältnisse stabilisiert haben. Damit bleiben den Schülern ständige Umstellung erspart.

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Wie alle Schulen hatte auch die Regenbogenschule eine Zeit lang nur einen Notbetrieb für Schüler aufrechterhalten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. „Die Klassenlehrer haben die Verbindung zu den Schülern und Eltern immer gehalten“, sagte die Schulleiterin. Der Wiedereinstieg in den Unterricht sei überraschend problemlos gegangen.

Projekt von Döbelner Schülern vorbereitet

Am Montag ging es um das Thema Wald. „Die Schüler der Werkstufe 1 haben den Tag vorbereitet und alle Stationen selbst ausprobiert, damit sie diese erklären können“, sagte Ulrike Hansch, Lehrerin an der Regenbogenschule. Die ältesten Schüler hatten an dem Tag die „Chefrolle“ auf dem Platz übernommen. Sie mussten dafür zusammenhängend erklären können. „Das machen sie von mal zu mal besser“, sagte die Lehrerin.

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Die Schulklassen zogen von Station zu Station. An einer entstand „Wood-Art“, die Schüler porträtierten ihre Lehrerinnen mit Zweigen, die sie auf dem Weg auslegten. An anderen Stationen ging es um Naturfarben. Die Klassen zogen mit einer Waldsammelbox durch den Park, um das Wissen über die Bäume anzuwenden. Und sportlicher Ehrgeiz war an einer weiteren Station gefragt.

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