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Döbeln: Großaufgebot sucht nach Vermisstem

Ein betagter Döbelner hatte am Mittwochabend seine Wohnung verlassen. Als die Suche der Polizei erfolglos war, rückten auch Rettungshunde an.

Rettungshund "Koda" konnte beim großangelegten Sucheinsatz in der Nacht zu Donnerstag eine Meisterleistung erbringen.
Rettungshund "Koda" konnte beim großangelegten Sucheinsatz in der Nacht zu Donnerstag eine Meisterleistung erbringen. © Polizeidirektion Chemnitz

Döbeln. In der Nacht zu Donnerstag suchte ein Großaufgebot von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Rettungsdienst sowie Bundes- und Landespolizei nach einer vermissten, verwirrten Person. Einsatzbeginn war bereits der späte Mittwochabend.

Wie Polizeisprecher Andrzej Rydzik am Donnerstagmorgen mitteilt, bekam die Polizei am Mittwochabend Kenntnis über das Verschwinden "eines betagten Mannes, der seine Wohnanschrift in der Waldheimer Straße mit unbekanntem Ziel verlassen hatte". Dabei erfuhren die Einsatzkräfte auch, dass der Senior gesundheitlich angeschlagen und auf medizinische Hilfe angewiesen sei.

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"Aufgrund dessen wurde eine größere Suche nach dem Vermissten veranlasst, an der sich zunächst mehrerer Streifenwagenbesatzungen, ein Fährtensuchhund sowie die Besatzung eines Bundespolizei-Hubschraubers beteiligten", teilt Andrzej Rydzik mit.

"Da der Senior nach weiträumigen Überprüfungen dennoch nicht aufzufinden war, wurde in der Nacht zu Donnerstag die Freiwillige Feuerwehr Döbeln und der Verbund sächsischer Rettungshunde nachgefordert."

Unterkühlter Mann aus Döbeln kommt ins Krankenhaus

Während die Feuerwehrleute ab 2 Uhr unter anderem Teiche im Bürgergarten absuchten, nahmen die Helfer des ASB Rettungshundezuges Chemnitz, der BRH Rettungshundestaffel Sachsen-Ost und der Johanniter Rettungshundestaffel Leipzig/Nordsachsen mit mehreren Flächenhunden die Arbeit auf.

Laut dem Polizeisprecher konnte der als Rettungshund eingesetzte Retriever namens "Koda" gegen 4.25 Uhr den betagten Mann im unwegsamen Gelände nahe der Straße "Am Bärental" finden. "Das Rettungshundeteam versorgte den unterkühlten, leicht verletzten Senior und übergab ihn schließlich hinzugerufenen Rettungskräften, die ihn umgehend in ein Krankenhaus brachten", so Andrzej Rydzik.

Auch die Einsatzkräfte konnten wenig später den Einsatz beenden. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten nach dem Einsatzende gegen 5.30 Uhr nur rund zwei Stunden später schon wieder raus: Fehlalarm im Fachkrankenhaus in Hochweitzschen.

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