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Döbelner Abwasserverband saniert Kanalnetz

Auch in der Kläranlage Masten sind Veränderungen geplant. Für die gibt der AZV Döbeln-Jahnatal rund 1,1 Millionen Euro aus.

In der Kläranlage Masten sollen im kommenden Jahr ein neuer Geröllfang am Zulauf der Anlage und ein neues Bedienhaus für die messtechnische Ausstattung gebaut werden.
In der Kläranlage Masten sollen im kommenden Jahr ein neuer Geröllfang am Zulauf der Anlage und ein neues Bedienhaus für die messtechnische Ausstattung gebaut werden. © Dietmar Thomas

Döbeln. Der Abwasserzweckverband (AZV) Döbeln-Jahnatal plant im kommenden Jahr Investitionen von insgesamt knapp 4,5 Millionen Euro. „Welche Maßnahmen genau umgesetzt werden können, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von Fördermittelzuweisungen“, erklärt Sylke Hermann von der Unternehmenskommunikation der Veolia Wasser Deutschland GmbH.

Rund 1,1 Millionen Euro hat der AZV beantragt, um die öffentliche Abwasserinfrastruktur weiter zu sanieren. Auch seien verschiedene Vorhaben als Gemeinschaftsmaßnahmen mit den Straßenbaulastträgern, mit den Kommunen oder anderen Versorgungsunternehmen geplant. „Dazu ist erfahrungsgemäß ein großer Abstimmungsbedarf erforderlich“, so Sylke Hermann.

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Neues Bedienhaus für Kläranlage

In der Kläranlage in Döbeln-Masten soll auch 2021 weiter investiert werden. So entsteht dort ein neuer Geröllfang am Zulauf der Anlage und ein neues Bedienhaus für die messtechnische Ausstattung.

Im Wirtschaftsplan sind ebenso Projekte enthalten, die sich mit der Sanierung des Kanalnetzes befassen. Das ist zum Beispiel in Keuern der Fall, aber auch in Döbeln in der Waldheimer Straße, der Theodor-Kunzemann-Straße, der Ludwig-Jahn-Straße und der Albertstraße.

Zudem werden im kommenden Jahr die privatrechtlichen Entgelte auf öffentlich-rechtliche Gebühren umgestellt. „Dabei handelt es sich um einen formalen Schritt“, meint die Sprecherin. Es ändere sich ab dem 1. Januar 2021 die Rechtsform, nicht aber die Höhe der Gebühren. Der Kunde bekomme künftig einen Gebührenbescheid und keine Rechnung mehr.

Gebührenbescheid statt Rechnung

Alles was bis zum 31. Dezember 2020 abzurechnen ist, wird dem Kunden in Form einer Rechnung übermittelt, was danach kommt als Gebührenbescheid. Alle Kunden erhalten mit der nächsten Abrechnung auch ein Informationsblatt, in dem die wichtigsten Änderungen noch einmal ausgeführt sind.

Das Sepa-Lastschriftmandat, das der Kunde dem Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal erteilt hat, bleibt unverändert bestehen – unabhängig davon, ob Entgelte oder Gebühren erhoben werden, erklärt René Kroll, Leiter des Veolia-Kundenservice-Teams am Standort Döbeln. Auch bei Überweisungen des Kunden an den AZV gibt es keine Veränderungen. Diese können nach wie vor auf dasselbe Konto eingezahlt werden.

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