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Döbelner AZV erhebt Gebühren

Bei den aktuellen Entgelten wird bald Mehrwertsteuer fällig. Für die Kunden würde es dann teurer.

Der AZV erhebt von den Kunden ab kommenden Jahr Gebühren fürs Abwasser. Sonst würde es teurer.
Der AZV erhebt von den Kunden ab kommenden Jahr Gebühren fürs Abwasser. Sonst würde es teurer. © dpa

Döbeln. Der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal wird ab kommendem Jahr keine Entgelte für die Entsorgung des Abwassers mehr verlangen, sondern von den Kunden Gebühren erheben. Das ist nicht nur Formsache, sondern hat echte Auswirkungen auf den Geldbeutel der Kunden im Verbandsgebiet.

Für 90 Prozent der Verbraucher würde die Kosten steigen, weil sie auf Entgelte Mehrwertsteuer zahlen müssten. Grund ist eine Änderung des Umsatzsteuergesetzes.

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Gebühren ohne Mehrwertsteuer

Bei Gebühren wird auch künftig keine Mehrwertsteuer fällig. Die Preise, die Anfang vergangenen Jahres erhöht wurden, können unverändert bleiben. Allerdings bringt diese Form der Abrechnung auch Nachteile mit sich, sagte Stephan Baillieu, Geschäftsführer des AZV. 

Zahlungsansprüche gegen säumige Kunden seien bei Entgelten leichter durchzusetzen. Gegen Gebührenbescheide könnten die Kunden Widerspruch einlegen, was ein entsprechendes Verfahren nach sich zieht und für den Verband und die Veolia als Dienstleister einen Mehraufwand bedeutet.

Der sogenannte Kalkulationszeitraum bleibt unverändert. Bis mindestens Ende 2022 wird es keine Preiserhöhungen beim Abwasser geben.

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