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Döbelner Manager plötzlich verstorben

Helmut Straden hatte das Werk von Autoliv in Döbeln aufgebaut. Im vorigen Jahr kehrte er beruflich nach Döbeln zurück.

Im Sommer vergangenen Jahres hatte Helmut Straden die Leitung des Werkes von Amiblu in Döbeln übernommen.
Im Sommer vergangenen Jahres hatte Helmut Straden die Leitung des Werkes von Amiblu in Döbeln übernommen. © Dietmar Thomas

Döbeln. Der Manager Helmut Straden ist am vergangenen Wochenende überraschend verstorben. Der 61-Jährige hatte kurz nach der Wende das Werk von Autoliv in Döbeln aufgebaut und sieben Jahre lang geleitet. Nachdem Straden lange bei Autoliv und später bei einem Autozulieferer im Vogtland gearbeitet hatte, war er im vorigen Jahr beruflich nach Döbeln zurückgekehrt.

Geschäftsführer hat Mitarbeiter informiert

Straden hatte die Leitung des Werkes der Firma Amiblu im Gewerbegebiet Am Fuchsloch übernommen, das Kunststoff-Abwasserrohre herstellt. Seine Aufgabe war, die Arbeitsabläufe zu optimieren. Straden lebte in Niedersachsen und Döbeln.

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Wie eine Mitarbeiterin gegenüber dem Döbelner Anzeiger sagte, war am Mittwoch Alexander Frech, Geschäftsführer von Amiblu Germany, im Döbelner Werk, um die Mitarbeiter über den Tod von Straden zu informieren. Die Nachricht sei für viele ein Schock gewesen. In der kommenden Woche soll entschieden werden, wie es weitergeht. Frech selbst war für Sächsische.de nicht zu erreichen. (DA/jh)

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