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Drei neue Straßen in Döbeln

Die Straßen im neuen Walduferviertel haben Namen bekommen. Aber besteht bei ihnen Verwechslungsgefahr?

Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik soll das Walduferviertel entstehen.
Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik soll das Walduferviertel entstehen. © Jens Hoyer

Döbeln. Sie existieren bisher nur auf dem Papier, sind aber schon benannt. Der Stadtrat hat die Namen fürs neue Döbelner Walduferviertel auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik bestätigt. 

„Es war der Wunsch des Bauherren, das Waldufer im Straßennamen wiederkehren zu lassen“, sagte Döbelns Baudezernent Thomas Hanns. Gerade wird am Vorentwurf für die Erschließung des Wohngebietes gearbeitet. Die Straßen sollten in diesem Stadium schon ihre Namen bekommen. Sie heißen „Zur Muldenaue“, „Am Waldufer“ und „Moosweg“, die Erschließungsstraße in Verlängerung der Zuckerfabrikstraße soll ebenfalls Zuckerfabrikstraße heißen.

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Stadträtin sieht Verwechslungsgefahr

Ganz widerspruchsfrei ging die Straßenbenennungen nicht durch. Jana Rathke (Die Linke) monierte, dass bei diesen Namen die Verwechslungsgefahr zu groß ist. „Mit Moosweg kann ich mich anfreunden. Aber wir haben schon eine Straße Am Waldberg. Da kann es zu Verwechslungen kommen.“ „Zur Muldenaue“ sei nicht besser. Sie habe die Erfahrung gemacht, dass die Leute schon die Muldenstraße mit „Zur Muldenterrasse“ verwechseln. „Als dort die LVA gebaut wurde, haben wir die Laster mit Baumaterial zurückgeschickt.“

Entwickelt wird das künftigen Wohngebiet von der Kreissparkasse Döbeln. Auf sieben Hektar sollen etwa 60 Eigenheime entstehen. Außerdem plant die Sparkasse den Bau von Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen. 

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