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DRK bietet Schnelltests in Hartha an

Das Angebot richtet sich vor allem an Berufspendler. Wird es angenommen, könnten weitere Teststationen folgen.

Jens Richter führt ein Stäbchen, mit dem ein Abstrich genommen wurde, in ein Röhrchen mit Testflüssigkeit ein.
Jens Richter führt ein Stäbchen, mit dem ein Abstrich genommen wurde, in ein Röhrchen mit Testflüssigkeit ein. © Dietmar Thomas

Hartha. Das Angebot richtet sich vor allem an Firmen, kann aber auch von Privatpersonen genutzt werden. Seit vergangenem Donnerstag besteht in Hartha die Möglichkeit, sich per Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen zu lassen – dienstags und donnerstags jeweils von 16 bis 18 im DRK-Zentrum, Goethestraße 20.

Grenzpendler zwischen Deutschland und Tschechien müssen regelmäßig getestet werden. Entsprechende Fragen nach Testmöglichkeiten erreichen auch das Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes Mittelsachsen.

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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Mittelsachsen bietet Unternehmen bei der Durchführung der Tests nun Unterstützung an. Sie können sich an den Kreisverband des DRK Döbeln-Hainichen wenden. Dieser koordiniert die Test-Einsätze in Absprache mit anderen ansässigen Kreisverbänden. Die Unternehmen können sich unter folgender Tel. 037207 68952 melden.

Angebot für Pendler

Mit dem Angebot in Hartha soll erst einmal getestet werden, wie die Möglichkeit zum Schnelltest angenommen wird, sagte René Illig, Leiter Soziale Dienste beim DRK-Kreisverband Döbeln-Hainichen. „Das Angebot richtet sich vor allem an Pendler zwischen Tschechien und Deutschland, wie zum Beispiel Lkw-Fahrer“, so Illig. Das Deutsche Rote Kreuz wolle diese Möglichkeit auch in anderen Städten anbieten.

Am ersten Testtag hatten Jens Richter, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Hartha, und Silke Schöppan noch nicht so viel zu tun. „Das Angebot muss sich erst herumsprechen“, sagte Jens Richter. Er setzt darauf, dass es in den kommenden Wochen stärker genutzt wird.

Test kostet 15 Euro

Jens Richter beschreibt die Vorgehensweise beim Test. Zunächst desinfizieren sich die Interessenten nach dem Betreten des DRK-Zentrums die Hände und erhalten eine neue FFP2-Maske. Es folgen die Registrierung und die Bezahlung – der Test kostet 15 Euro. Danach wird ein Abstrich über die Nase entnommen. Anschließend wird das Probenmaterial in ein Röhrchen mit Testflüssigkeit eingeführt. Danach werden wenige Tropfen auf den Träger des Testkits gegeben.

Nach einer Wartezeit von etwa 15 Minuten steht das Ergebnis fest. Ist nur eine Linie im C-Bereich des Testkits zu sehen, ist der Test ordentlich ausgeführt worden, das Ergebnis ist negativ. Der Proband bekommt das Testergebnis ausgehändigt.

Quarantäne nach positivem Ergebnis

Taucht eine zweite Linie im T-Bereich auf, dann ist die Person positiv auf Corona getestet worden. „In diesem Fall muss sich der Getestete sofort in Quarantäne begeben und sollte sich so schnell wie möglich mittels PCR-Test auf das Virus testen lassen“, sagte Jens Richter. Es erfolge eine Meldung an das Gesundheitsamt.

Ein negatives Testergebnis mit einem Antigen-Schnelltest bedeutet nicht, dass man nicht infiziert ist. „Der Zeitpunkt der Testung ist entscheidend und stellt immer nur eine Momentaufnahme dar“, heißt es in einem Beitrag der Apotheken-Umschau.

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Der Antigen-Schnelltest eignet sich für Gruppentestungen und wiederholte Testungen. Sein Ergebnis dient vor allem zur Orientierung. Einen PCR-Test sollte man anwenden, um sicherzugehen, ob aktuell eine Infektion besteht. Ein Antikörper-Test, bei dem Blut abgenommen wird, eignet sich zum Nachweis einer abgelaufenen Infektion und zur Kontrolle, ob eine Abwehr gegen SARS-CoV-2 besteht.

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