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Ostrauer Kalkwerke-Chef gestorben

Hans-Peter Dürasch hat sich viele Jahre für das Unternehmen mit Tradition in Ostrau engagiert. Nun ist er im Alter von 80 Jahren gestorben.

Der Ostrauer Hans-Peter Dürasch, hier im Jahr 2006, ist verstorben. Er hat lange Jahre die Ostrauer Kalkwerke GmbH geleitet.
Der Ostrauer Hans-Peter Dürasch, hier im Jahr 2006, ist verstorben. Er hat lange Jahre die Ostrauer Kalkwerke GmbH geleitet. © Archiv/Bärbel Schumann

Ostrau. Der langjährige Geschäftsführer der Ostrauer Kalkwerke GmbH Hans-Peter Dürasch ist verstorben. Das bestätigte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage.

Nach Informationen von Sächsische.de ist er 80 Jahre alt geworden. Der Unternehmer übernahm 1991 das Werk an der Kalkwerkstraße und damit ein 126 Hektar großes Areal, in dem als Tagebau mehrere Hektar bewirtschaftet werden. Knapp 30 Jahre leitete der Seniorchef den Betrieb und feierte zuletzt 2019 das 70-jährige Firmenjubiläum.

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Hans-Peter-Dürasch-Stiftung für kulturelle Projekte

Bereits acht Jahre zuvor berief Hans-Peter Dürasch eine gleichnamige Stiftung ein. Sie sollte den Zweck verfolgen, Projekte im kulturellen Bereich und für die Umwelt zu fördern.

Dürasch setzte sich dabei in den Folgejahren unter anderem für ein Begegnungszentrum an den Ostrauer Kalkwerken, ein Kalkmuseum sowie verschiedene kulturelle Projekte in der Region Döbeln ein. Wichtig war für den Ostrauer ebenfalls die Hilfe für Tiere. So übergab er beispielsweise Spenden an das Tierheim der Gemeinde oder nahm Tierpatenschaften im Leipziger Zoo auf.

Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) sieht in Hans-Peter Dürasch eine „wichtige Persönlichkeit der Gemeinde, die die traditionsreiche und größte Ostrauer Firma über mehrere Jahre gut leitete“.

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