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Döbeln

Ein Ort der Muße in Technitz

In Eigeninitiative hat der Schulverein ein ungenutztes Gelände erschlossen. Dafür gab es Fördermittel.

Evely, Maria und Helene sitzen mit ihren Mitschülern auf einem der drei Holzdecks, die im Mußepark an der evangelischen Grundschule entstanden sind.
Evely, Maria und Helene sitzen mit ihren Mitschülern auf einem der drei Holzdecks, die im Mußepark an der evangelischen Grundschule entstanden sind. © Lars Halbauer

Technitz. Früher war das Areal in Technitz einmal eine Art Appellplatz der Maxim-Gorki-Oberschule und später für die Mädchen und Jungen der Grundschule verbotenes Gelände. Jetzt hat sich der Christliche Schulverein, zuständig für Grundschule und Hort, etwas einfallen lassen. Am Montag wurde der neue „Mußepark“ eingeweiht.

Acht Tonnen Steine verbaut

Einige Monate hatte die Umgestaltung gedauert. Auf dem etwa 3.000 Quadratmeter große Gelände waren seit März Beton und Bitumen entfernt worden. Aus acht Tonnen Steinen entstanden Trockenmauern, in denen sich Eidechsen und andere Tiere ansiedeln können.

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 Ein Insektenhotel soll Bienen und andere Krabbler anlocken. Hauptteil sind aber drei Holzdecks, die über das Gelände verteilt sind. Auf denen können es sich die Schüler mit Kissen und Decken bequem machen, und mit „Muße“ etwas lesen oder lernen.

Die Hauptarbeit hat Hausmeister Martin Dally erledigt. Viele Arbeitstunden haben aber auch die Eltern geleistet. Die Schüler stapelten in den Sommerferien 1,8 Tonnen Steine. Finanziert wurde das Projekt mit 8.000 Euro Leader-Fördermitteln.

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