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Eine Projektmanagerin für Hartha

Nicole Salzbrenner besetzt eine neue Stelle im Harthaer Rathaus. Sie will ihre Stadt stärker vernetzen.

Nicole Salzbrenner ist Harthas Projektmanagerin. Sie will dafür sorgen, dass bekannter wird, was die Stadt zu bieten hat.
Nicole Salzbrenner ist Harthas Projektmanagerin. Sie will dafür sorgen, dass bekannter wird, was die Stadt zu bieten hat. © Dietmar Thomas

Hartha. Hartha ist ihre Stadt, sie lebt gern hier, sagt Nicole Salzbrenner. Die 37-Jährige besetzt eine neue Stelle als Projektmanagerin. Angestellt ist sie über den Kultur- und Sportbetrieb der Stadt, hat aber ihr Büro im Rathaus.

Projektmanagerin zum Aufbau eines Anbieternetzwerkes lautet die vollständige Bezeichnung ihrer Tätigkeit. Dieses Netzwerk soll Firmen, Kindertagesstätten und Schulen umfassen, aber auch einen Überblick über ansässige Vereine und Ärzte bieten. Ein wichtiges Hilfsmittel soll dabei die neue Internetseite der Stadt Hartha sein, die seit 23. Dezember im Netz ist.

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Netzwerk der kurzen Wege geplant

„Es ist wichtig, einen Überblick zu schaffen, was es in Hartha alles gibt“, sagt Nicole Salzbrenner. Diese Übersicht soll nicht nur den Menschen vor Ort eine Hilfe sein. „Viele junge Leute sind in der Vergangenheit aus Hartha weggezogen und wollen vielleicht zurückkehren. Für sie wären zum Beispiel Stellenangebote hiesiger Firmen wichtig“, sagt Salzbrenner. Dazu schwebt ihr vor, dass es Verlinkungen von der Internetseite der Stadt zu den Seiten der Firmen gibt.

Die Harthaerin hat nach der Schule eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel absolviert. Danach hat sie sich zur Handelsfachwirtin weitergebildet. Zuletzt hat sie bei „Pflege mit Herz“ in Hartha in der Verwaltung gearbeitet.

Nicole Salzbrenner schwebt vor, dass sie ein Netzwerk kurzer Wege schafft. Sie will auch Workshops anbieten, in denen Wichtiges über Netzwerkarbeit vermittelt wird.

Schub in der Wirtschaftsförderung

„Es gibt in Hartha viele Sachen, die angeboten werden, die aber nicht so bekannt sind“, sagt Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Mit einer besseren Vernetzung könne man diese Angebote hervorheben. „Es war unser großes Ziel, eine solche Stelle zu schaffen. Sie ist zunächst auf anderthalb Jahre angelegt“, so Kunze.

Nicht zuletzt erhofft sich der Bürgermeister einen Schub im Bereich der Wirtschaftsförderung. „Vielleicht gelingt es, Firmen zusammenzubringen, die auf ähnlichen Gebieten arbeiten“, so Kunze. Die könnten dann gemeinsame Ressourcen entwickeln und nutzen. Zu ihrem eigenen Nutzen, aber auch zum Wohle der Stadt.

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