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Endlich wieder „richtige“ Zuckertütenfeste

Die Entspannung in der Corona-Pandemie kommt zur richtigen Zeit. Nicht nur die Striegiszwerge profitieren davon.

Die Striegiszwerge dürften mit zu den ersten Schulanfängern gehören, von denen sich das Team einer Kita verabschiedet hat. In den nächsten Tagen folgen fast überall noch Zuckertütenfeste. Ein paar kleine Einschränkungen gibt es immer nochl
Die Striegiszwerge dürften mit zu den ersten Schulanfängern gehören, von denen sich das Team einer Kita verabschiedet hat. In den nächsten Tagen folgen fast überall noch Zuckertütenfeste. Ein paar kleine Einschränkungen gibt es immer nochl © Dietmar Thomas

Region Döbeln/Roßwein. Diesen Freitag werden die Striegiszwerge der gleichnamigen Kita in Niederstriegis so schnell nicht vergessen. Der Tag stand zwar im Zeichen des Abschieds von den zwölf Mädchen und Jungen, die ab dem Spätsommer zur Schule gehen. Trotzdem wurde er für alle ein schönes Erlebnis – auch für die anderen Kinder, die Erzieher und die Eltern der Abc-Schützen.

Mit denen wanderten die Kinder zum Abschluss auf Schusters Rappen durch den herrlich schattigen Zweiniger Grund zur Margarethenmühle. Gleich am Morgen ging es los mit einem kleinen Programm, bei dem die Kinder in Tierkostüme schlüpften und die Vogelhochzeit nachspielten. Ein Kleidungswechsel war auch bei zwei Erzieherinnen angesagt, die als Erzähleule und Waldkönigin bei der Aufführung mitwirkten.

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Feuerwehr rückt zu besonderem Einsatz aus

Jeanette Mann, die Leiterin der großen Gruppe, hatte mit Eltern und Kollegen einen Großteil des Tages organisiert. Auch den „Deal“ mit den Feuerwehrleuten, die in Niederstiegis sozusagen Nachbarn der Striegiszwerge sind. Deshalb hatten sie es nicht weit, als sie mit Martinshorn und dem Auftrag „Zuckertütenübergabe“ ausrückten.

Wie Jeanette Mann sagte, war das Team erleichtert, dass das Fest angesichts der erfolgten Lockerungen über die Bühne gehen konnte. Kleinere Einschränkungen wie das Achten auf Abstandsregelungen gab es aber immer noch.

Darauf schaut Katrin Dworak, die Leiterin der Leisniger Kita „Sonnenschein“ am Bahnhofsweg, ebenso. Auch in dieser Einrichtung gibt es ein mit den Eltern organisiertes Zuckertütenfest, allerdings erst im Juli. „Dann besuchen wir einen Alpaka-Hof, werden also draußen sein“, sagt Katrin Dworak.

Sie wird zuvor am Mittwoch mit den Abc-Schützen den Flughafen Leipzig-Halle besichtigen. Dem sieht sie ganz entspannt entgegen: „Wir haben diesmal nur fünf Schulanfänger.“ Etwas schwieriger dürfte es werden, Corona-Regelungen im nächsten Sommer einzuhalten. Dann gibt es 18 Schulanfänger im „Sonnenschein“ – so viele wie lange nicht mehr.

Den Weihnachtsmarkt schon im Blick

Wegen der aktuellen Regelungen gibt es in diesem Jahr kein großes Sommerfest in der Kita „Am Holländer“ in Döbeln. „Dann wären viel zu viele Leute hier auf dem Gelände“, begründet Leiterin Ronny Greim. Auf ein Zuckertütenfest für die Schulanfänger jedoch wollen sie und ihr Team nicht verzichten.

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Weil die Kita allerdings 31 Sechs- und Siebenjährige in die Schule verabschiedet, wird gruppenweise gefeiert, Eltern müssen Negativ-Tests vorlegen. „Auch eine Abschlussfahrt planen wir gerade“, sagt Ronny Greim.

Sie hofft, dass es dann zum Auftakt der Adventszeit den inzwischen schon zur Tradition gewordenen Weihnachtsmarkt in der Einrichtung geben kann. Nachdem der 2020 wegen der Corona-Einschränkungen ausfallen musste, fiebern die Organisatoren schon jetzt dem Termin 2021 entgegen: 3. Dezember. 15.30 Uhr geht‘s los.

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Dass es für die Abc-Schützen dennoch ein Erlebnis wird, davon ist Krümelburg-Leiterin Rosmarie Stiebler überzeugt: „Wir feiern eine ganze Woche lang.“ Dieser über Tage dauernde Abschied werde mittlerweile seit Jahren praktiziert,

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