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Leisnigs Frischemarkt mit Einschränkungen

Maximales Einkaufsvergnügen versprechen die Förderer den Besuchern nicht. Aber das eingeschränkte Angebot ist ein Zeichen in Zeiten der Pandemie.

Einkaufen mit Auflagen - beim Frischemarkt am Sonnabend kommen die Veranstalter des Fördervereins Kloster Buch um coronabedingte Einschränkungen nicht umhin.
Einkaufen mit Auflagen - beim Frischemarkt am Sonnabend kommen die Veranstalter des Fördervereins Kloster Buch um coronabedingte Einschränkungen nicht umhin. © Dietmar Thomas

Leisnig. Wer mag, kann schon mal den Einkaufskorb bereitstellen. Am Sonnabend von 9 bis 15 Uhr gibt es den ersten Bauermarkt in diesem Jahr im Kloster Buch – allerdings mit einer Reihe von Einschränkungen. Darauf haben sich die Vorstände des Fördervereins Kloster Buch als Veranstalter verständigt.

„Der erste Bauernmarkt in dieser Saison kann aufgrund der Corona-Einschränkungen nur ein reiner Frischemarkt sein“, sagte Projektkoordinatorin Rica Zirnsack. Zugelassen seien demnach Bäcker, Fleischer, Gärtner und weitere Direktvermarkter. „Nicht beteiligen dürfen sich zum Beispiel Kunsthandwerker“, bedauert sie.

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Stärkungen coronabedingt nur „to go“

Wegen gastronomischer Angebote gab es im vergangenen Herbst einige Verunsicherungen. Diese Offerten wird der eine oder andere Händler unter Umständen anbieten, obwohl es von den Veranstaltern nicht gewünscht ist, vermutete Rica Zirnsack. Aber: „Wir bitten die Besucher, die Speisen wie Fischbrötchen oder Kuchen nicht auf dem Klosterhof oder im Gelände, sondern möglichst zuhause zu genießen.

“To go – also zum Mitnehmen – ist auch das Osterangebot des Fördervereins gedacht (wir berichteten). Für das Dreigängemenü am 4. und 5. April können am Sonnabend direkt bei den Mitgliedern des Vereins Bestellungen abgegeben werden. Darüber hinaus ist auch eine Internet-Reservierung möglich.

Diese über das Angebot hinausreichenden Einschränkungen sind dem Vorstand des Fördervereins zufolge notwendig, um die Gesundheit von Gästen, Anbietern und den Helfern des Fördervereins zu schützen. Aus diesem Grund werden auch nur 600 Besucher auf das Marktgelände gelassen.

Keine Ausstellung und keine Führungen

„Wer warten muss, den möchten wir bitten, ein klein wenig spazieren zu gehen oder sich in sein Auto zu setzen“, sagt Rica Zirnsack. Denn lange Wartschlangen und in Gruppen stehende Besucher sind nach Corona-Schutzverordnung nicht zulässig.

Eingehalten werden könnte die auch bei sonst regulären Angeboten des Vereins nicht. Deshalb werden die Ausstellungsräume geschlossen bleiben, es gibt keine Klosterführung.

Aber auch noch andere Vorkehrungen sind zu treffen. Die Förderer weisen darauf hin, dass Besucher auf dem gesamten Gelände eine FFP2- oder eine medizinische Maske tragen und sich an die bekannten Abstandsregelungen halten müssen.

Kontaktdaten werden erfasst - Vorarbeiten möglich

Überdies erfolgt wie bei den Märkten im vergangenen Herbst eine Erfassung der Besucherdaten, um – wenn notwendig – Kontakte nachverfolgen zu können, wenn Personen später positiv auf das Coronavirus getestet werden. Diese Formulare werden nach einer Aufbewahrungsfrist von insgesamt vier Wochen vernichtet. Das sichern die Veranstalter zu.

Damit sich am Eingang keine Staus wegen des Ausfüllens der Formulare bilden, stellt der Verein das nötige Papier als PDF auf seiner Internetseite zur Verfügung. Wer zu einem schnellen Ablauf beitragen möchte, kann sich dieses ausdrucken, ausfüllen und am Einlass vorlegen.

Der Förderverein bittet die Gäste, außerhalb des Klostergeländes zu parken. Gebühren werden dort nicht erhoben. Stattdessen ist eine Aufwandsentschädigung für die coronabedingten Mehraufwendungen in Form einer kleinen Spende für den Verein gewünscht. Gezahlt werden kann am Eingang.

Ein Zeichen der Hoffnung setzen

Rica Zirnsack weiß, dass beim Frischemarkt am Sonnabend viel zu beachten ist. Doch das sei wichtig, um Infektionen zu vermeiden und, damit der Markt auch für April und die Folgemonate organisiert werden kann. Beim Markt im November beispielsweise ist das Einhalten der Regeln von den Behörden kontrolliert worden. Beanstandungen gab es keine.

Trotz aller Widrigkeiten habe sich der Vorstand für den Markt ausgesprochen, erklärt Rica Zirnsack, weil sich Besucher wie Anbieter einen Beginn wünschen. Auch viele Direktvermarkter sind wegen Corona in ihren Absatzmöglichkeiten eingeschränkt. Für alle soll es auch ein Zeichen der Hoffnung sein.

Termin: Frischemarkt im Kloster Buch am Sonnabend von 9 bis 15 Uhr.

https://www.klosterbuch.de/veranstaltungen (zum Herunterladen des Kontaktformulares)

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