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Döbeln

Für Roßweins Weihnachtsbaum wird's eng

Mittlerweile steht die Fichte. Der Weg auf den Marktplatz war ein wenig abenteuerlich.

An der Döbelner Straße stand dem Weihnachtsbaum-Transporter ein parkendes Auto im Weg. Der Besitzer fuhr es weg, kurz bevor der Abschleppwagen anrollte.
An der Döbelner Straße stand dem Weihnachtsbaum-Transporter ein parkendes Auto im Weg. Der Besitzer fuhr es weg, kurz bevor der Abschleppwagen anrollte. © Lars Halbauer

Von Lars Halbauer und Heike Heisig

Roßwein/Leisnig. Obwohl das Team des Bauhofes bei der Ernte und dem Transport des Weihnachtsbaumes für den Marktplatz schon einige Routine hat, ist es für die Mitarbeiter um Chefin Monika Weigel jedes Jahr ein neues Abenteuer. Klappt alles, ist die große Frage.

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Die Aufregung an diesem Dienstag war nicht der Tatsache geschuldet, dass sich der Baum widerspenstig zeigte. Das Fällen verlief ohne Probleme. Und auch bis zur Ampelkreuzung kam der Baum auf dem Tieflader ohne große Schwierigkeiten.

Kurz bevor der Schwerlasttransporter auf den Marktplatz biegen konnte, stand ihm ein am Straßenrand stehendes Fahrzeug im Weg. Dabei hatte Ordnungsamtsleiterin Kristina Gebhardt nicht nur die Sperrung der Etzdorfer Straße - in einer Parkanlage dort hat die Fichte bislang gestanden - schon in der vergangenen Woche angekündigt, sondern auch die weiteren nötigen Einschränkungen.

Weihnachtliches Flair auch ohne Markttrubel

Weil sich der Kraftfahrer nicht an die ausgeschilderten Halteverbote hielt, war der Abschleppwagen schon in der Spur. Sozusagen in letzter Minute kam der Autobesitzer noch angeflitzt und fuhr sein Fahrzeug weg.

Die letzten Meter bis zum Marktplatz bewältigte der Tross ohne Schwierigkeiten. Und Monika Weigel konnte feststellen: selbst gestecktes Ziel erreicht. "Bis zum Mittag soll der Baum stehen", hatte sie schon Tage vorher als Orientierung ausgegeben.

Ende gut, alles gut: Trotz Verzögerung auf dem diesmal nur kurzen Transportweg steht der Baum kurze Zeit später in der Vorrichtung, die im Marktpflaster eingelassen ist.
Ende gut, alles gut: Trotz Verzögerung auf dem diesmal nur kurzen Transportweg steht der Baum kurze Zeit später in der Vorrichtung, die im Marktpflaster eingelassen ist. © Lars Halbauer

Der diesjährige Roßweiner Weihnachtsbaum ist in einer kommunalen Grünanlage gewachsen. Er misst genau 15,43 Meter und bringt 3,5 Tonnen auf die Waage. Er wird spätestens ab dem ersten Advent weihnachtliches Flair im Zentrum verbreiten, selbst wenn es in diesem Advent coronabedingt keinen Weihnachtsmarkttrubel um die Fichte geben wird.

In Leisnig werden zwei Bäume aufgestellt. Einer vor der Kirche St. Matthäi und einer auf dem Marktplatz. Letzterer soll am Montag anrollen und am Mittwoch mit Lichterkette und Schmuck versehen werden.

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