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Döbeln

Gedenken für die Corona-Toten

Die Kirchentüren stehen offen. Es sind Andachten geplant und Kerzen werden an die Betroffenen erinnern.

Bei Andachten wird am Sonntag der während der Corona-Pandemie Verstorbenen gedacht.
Bei Andachten wird am Sonntag der während der Corona-Pandemie Verstorbenen gedacht. © dpa-Zentralbild

Region Döbeln. Allein in Mittelsachsen sind seit Beginn der Corona-Pandemie im März vergangenen Jahres mehr als 600 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion verstorben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat für Sonntag, 18. April, zum Gedenken an diese Personen aufgerufen.

Auch in der Region Döbeln beteiligen sich die Kirchgemeinden daran. Um 15 Uhr läuten in ganz Deutschland die Kirchenglocken. Von 15 bis 18 Uhr sind die Kirchen in Gersdorf, Großweitzschen, Hartha, Schönerstädt und Wendishain zum stillen Gedenken geöffnet. Für 17.30 Uhr wird in die Harthaer Kirche zur Abendandacht mit dem Gedenken an die Coronatoten eingeladen.

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Besinnen mit Orgelmusik

Die St.-Nikolai-Kirche auf dem Gottesacker in Leisnig kann von 14.30 bis 16.30 Uhr besucht werden. In dieser Zeit erklingt Orgelmusik, und Trauernde können den Namen ihres Angehörigen zu einer brennenden Kerze legen. Auch Pfarrerin Katja Schulze wird anwesend sein.

Verschiedene Möglichkeiten des Gedenkens werden in der Kirchgemeinde Waldheim-Geringswalde angeboten. Bereits für Sonnabend um 17 Uhr ist eine Andacht im Waldheimer Gemeindezentrum vorgesehen.

Am Sonntag sind Menschen, die sich dem Gedenken anschließen möchten, um 9 Uhr in den Kirchen Otzdorf und Hermsdorf sowie um 10.30 Uhr in Grünlichtenberg und Reinsdorf willkommen.

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