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Gemeinden reden über "Hochzeit"

Die Gespräche mit Partnern sollen beginnen. Und zumindest hat Ostrau dem Nachbarn bereits signalisiert: Ja, wir wollen.

Wohin geht die Gemeinde Zschaitz-Ottewig? Noch ist alles offen.
Wohin geht die Gemeinde Zschaitz-Ottewig? Noch ist alles offen. © D. Thomas

Ostrau/Zschaitz-Ottewig. Wohin gehen wir? Diese Frage wird die Mitglieder des Gemeinderates von Zschaitz-Ottewig in den nächsten Wochen und Monaten mehr denn je beschäftigen.

Denn seit Ende vergangenen Jahres steht fest: Die Gemeinde kann und will nicht an der Selbstständigkeit festhalten. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Diese Entscheidung des Rates hat Bürgermeister Immo Barkawitz (parteilos) öffentlich gemacht und sie zugleich potenziellen Nachbargemeinden mitgeteilt, mit denen ein Zusammengehen denkbar ist: Großweitzschen, Ostrau, aber auch der großen Kreisstadt Döbeln.

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„Von allen, bis auf Großweitzschen, habe ich eine Reaktion und die Antwort bekommen, dass sie sich Gespräche mit uns vorstellen können“, sagte Immo Barkawitz zur Ratssitzung jetzt im März.

Ausschuss soll gebildet werden

Die Ostrauer Räte werden sich bei ihrer nächsten Sitzung am Dienstag bereits weiterführend mit einem möglichen Gemeindezusammenschluss befassen. Zunächst ist es an ihnen, grundsätzlichen einen Beschluss zu fassen, ob Gespräche mit Zschaitz-Ottewig zu einer Eingliederungsvereinbarung aufgenommen werden sollen.

Ist das der Fall, dann geht es um die Bildung einer Arbeitsgruppe, die die Modalitäten des Zusammengehens der Gemeinden besprechen wird. Der Vorschlag lautet, damit die Mitglieder des bestehenden Gemeinschaftsausschusses zu betrauen. Diesen gibt es aus dem Grund, weil Ostrau und Zschaitz-Ottewig bereits eine Verwaltungsgemeinschaft bilden und Ostrau beispielsweise Aufgaben des Meldewesens mit für die Nachbarn übernimmt.

Es geht auch um einen Skaterpark

Ein weiteres Thema der Ratssitzung wird der geplante Skaterpark sein. Dafür sollen die Planungsleitungen vergeben werden, sofern die Räte dem Projekt grundsätzlich zustimmen.

Die Idee, einen solchen Park in der Gemeinde Ostrau zu etablieren, stammt von Jenny Leisker aus Noschkowitz. Ihr Sohn nutzt regelmäßig ein ähnliches Angebot in Oschatz. Aber auch in Ostrau könnte es gut ankommen, wie eine Unterschriftensammlung „pro Skaterpark“ ergeben hat.

Überdies stehen Auftragsvergaben und Stellungnahmen zu Bauanträgen an. Die Bürgerfragestunde ist schon zu Beginn geplant. 15 Minuten Zeit wird für Anfragen und Hinweise eingeräumt.

Termin: Gemeinderatssitzung in Ostrau: 23. März, 19 Uhr, Vereinsraum, Molkereistraße 3

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