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Döbeln

Geschäfte in Döbeln: Es geht aufwärts

Die Läden in der Innenstadt öffnen langsam wieder. Aber ohne Gastronomie läuft noch nicht viel.

Torsten Herbst (links) und Franco Lehmann (Mitte) besuchten den Schuhhändler Jens Jung.
Torsten Herbst (links) und Franco Lehmann (Mitte) besuchten den Schuhhändler Jens Jung. © Jens Hoyer

Döbeln. Döbeln erwacht wieder, sagte am Donnerstag die Vorsitzende des Stadtwerberings Grit Neumann. „Jeden Tag gibt es neue Informationen zu Öffnungen im Handel. Vielleicht können die Läden ab Mittwoch schon wieder komplett öffnen.“

Möglich ist derzeit Handel mit Terminvereinbarung. An die Lockerungen hängt auch Jens Jung, Inhaber von Jung-Schuhe, Hoffnungen.

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„Mit einem Inzidenzwert von 44 am Donnerstag bewegen wir uns in die richtige Richtung. Vielleicht ist Ende kommender Woche nur noch die Maske zum Einkaufen nötig“, sagte er.

Kunden sind verunsichert

Die Kunden seien derzeit noch total verunsichert, wer im Handel geöffnet hat und welche Regeln dort gelten. „Der Handel ist kein Infektionstreiber. Er funktioniert auch nur, wenn die Gastronomie mitmachen kann“, sagte der Schuhhändler. Es müssten Konzepte her, wie in Zukunft mit so einem Infektionsgeschehen ohne so gravierende Einschränkungen umgegangen wird.

Die Probleme der Döbelner hat sich am Donnerstag Torsten Herbst, sächsischer Spitzenkandidat der FDP für den Bundestag, angehört. Er besuchte Händler und Gewerbetreibende, um sich ihre Probleme anzuhören. „Die Händler brauchen Öffnungsperspektiven. Die Wirtschaft funktioniert nur, wenn sie Waren anbieten können. Es darf auch keine neuen Regeln und Gesetze geben, die die Unternehmen stärker belasten“, so Herbst.

Visionen für Döbeln gefordert

Franco Lehmann, Chef der Döbelner FDP, erwartet von der Stadtverwaltung Döbeln und dem Oberbürgermeister Sven Liebhauser „Visionen“ zur Entwicklung der Stadt und zur Stärkung des Handels. „Aus der Diskussion mit den Händlern könnten Projekte entstehen. Und wenn es bloß mal darum geht, die Parkzeit von einer halben Stunde auf eine Stunde zu verlängern.“

Auch die Sauberkeit auf den Straßen sei eine Aufgabe der Stadt. „Manche Händler sagen, es ist ziemlich schmutzig in Döbeln“, so Lehmann.

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