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Großes Polizeiaufgebot in Döbeln

Acht Beamte waren mit sechs Hunden in der Stadt unterwegs. Aber der Grund ist ein anderer, als mancher vermutet hat.

In mehreren Gruppen waren Polizeibeamte mit Hunden in der Döbelner Innenstadt unterwegs.
In mehreren Gruppen waren Polizeibeamte mit Hunden in der Döbelner Innenstadt unterwegs. © Lars Halbauer

Döbeln. Suchen sie Drogen? Kontrollieren sie Fahrzeuge? Oder ist jemand verschwunden? – Die Vermutungen der Passanten in der Döbelner Innenstadt waren angesichts eines größeren Polizeiaufgebots vielfältig.

Am Donnerstagvormittag waren im Stadtzentrum in mehreren Gruppen acht Beamte mit insgesamt sechs Hunden unterwegs. Der Grund ist aber ein ganz anderer. „Die Diensthundeschule der sächsischen Polizei hat in Döbeln eine Übung durchgeführt. Dies findet regelmäßig im Rahmen der Aus- und Fortbildung der Diensthunde statt“, erklärt Daniel Adner von der Stabsstelle Kommunikation des Präsidiums der Bereitschaftspolizei auf Nachfrage von Sächsische.de.

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Realitätsnahes Training

In Döbeln wurden die Straßen der Innenstadt mit ihren vielen Kreuzungen und Bebauungen genutzt, um möglichst realitätsnah zu trainieren. Drei Fährtenhunde haben die Verfolgung einer Fährte eines Menschen im bebauten Gebiet geübt, ein Personensuchhund die Verfolgung eines menschlichen Geruches und zwei Leichensuchhunde das Anzeigen von Spuren im Zusammenhang mit menschlichem Gewebe oder Blut.

„Ziel der Aus- und Fortbildung ist eine praxisnahe Nutzung von verschiedenen Einsatzorten, um die Diensthunde auf ihren späteren Einsatz vorzubereiten“, so Adner. Bei der Wahl der Aus- und Fortbildungsorte gebe es keine bestimmten Kriterien.

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Bei solchen Übungen wurden die Polizeibeamten auch schon auf polizeiliche Sachverhalte angesprochen, die jedoch nicht mit den Hunden in Verbindung standen. Sie wurden anschließend von den zuständigen Polizeirevieren bearbeitet.

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