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Farbenfrohe Grundschule Gersdorf

Da macht das Lernen doppelt so viel Spaß. Die Fassade der Schule bei Hartha wird saniert. Neue Fenster gibt es auch.

Baustelle Grundschule Gersdorf , Honorarfrei für Produkte von Sächsische.de und Sächsischer Zeitung
Foto: Dietmar Thomas
Baustelle Grundschule Gersdorf , Honorarfrei für Produkte von Sächsische.de und Sächsischer Zeitung Foto: Dietmar Thomas © Dietmar Thomas

Hartha. Sie ist schon zu sehen, die Farbe, die die Gersdorfer Grundschule schöner und fröhlicher aussehen lässt. Da macht das Lernen doppelt so viel Spaß.

Die Schule wird seit Anfang Mai saniert. Sie bekommt eine Wärmedämmung und eine neue Gestaltung. Auch die Fenster werden ausgetauscht. Das war dringend notwendig. Denn sie stammten teilweise noch aus DDR-Zeiten.

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Für die Sanierung sind 430.000 Euro im Haushalt der Stadt Hartha eingeplant. Die Stadt hatte bereits im April 2020 die Zusage für eine Förderung des Vorhabens in Höhe von 114.000 Euro bekommen. Nun sollen die Arbeiten bis November beendet sein.

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„Für die Farbgestaltung rund ums Haus gibt es einen Plan. das alte Schulhaus wird vorwiegend einen limettengrünen Anstrich erhalten. Der Bereich des Einganges erhält einen orangenfarbenen Streifen. Diese Farben sind in Kombination mit gelb, blau und hellgrün dann zwischen den Fenstern des zwischen-. und Anbaus wiederzufinden. Deren Grundfarbe ist hellgrau.

„Ist dieses Vorhaben abgeschlossen, müssen noch die Treppenhäuser in Ordnung gebracht werden. Offen ist auch noch die brandschutztechnische Sanierung“, sagte Bauamtsleiter Ronald Fischer. Doch wenn diese Vorhaben umgesetzt werden können, ist noch nicht klar.

Breitband-Verkabelung im nächsten Jahr

Was im nächsten Jahr jedoch auf jeden Fall passiert, ist die Breitband-Verkabelung im Gebäude, damit moderne Technik einziehen und auch verwendet werden kann. Die Corona-Krise hat zeigt, wie dringend Schulen technisch aufgerüstet werden müssen. Deshalb haben der Bund und die Länder einen Digitalpakt geschlossen. Ziel ist es, die Schulen mit digitaler Technik zu versorgen.

Der Stadt Hartha stehen aus diesem Pakt 241.000 Euro für die Oberschule und die beiden Grundschulen in Gersdorf und Hartha zur Verfügung.

.„Das Geld reicht nicht, um alle Vorhaben umzusetzen. Deshalb wird erst einmal in drei Schritten geplant. Wir werden sehen, wie weit wir mit dem Geld aus dem Digitalpakt kommen und wie sich unser Haushalt entwickelt“, sagte Kämmerin Barbara Müller im Oktober vergangenen Jahres.

Anbau für Kita geplant

Geplant ist noch ein weiteres Vorhaben, für das es jetzt eine Fördergeldzusage vom Landkreis Mittelsachsen gab, aber nicht in der gewünschten Höhe (Sächsische.de berichtete).

Die Stadt Hartha hatte beim Landkreis einen Antrag auf Fördergeld gestellt, das in die Kindertagesstätte Krümelburg in Gersdorf fließen wird. Das Gebäude soll im Bereich der Küche aufgestockt werden, wodurch für die Kindergartenkinder ein neuer Schlafraum geschaffen wird.

Derzeit stehen in der Kita sieben Gruppenräume für insgesamt 116 Krippen- und Kitakinder zur Verfügung. Mit Blick auf die positive Geburtenentwicklung werde vorausschauend der zusätzliche Raum geschaffen, so Bauamtsleiter Ronald Fischer.

Weniger Fördergeld als geplant

Für dieses Projekt sind rund 300.000 Euro Gesamtkosten veranschlagt. Dafür erhofft sich die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro vom Land Sachsen und 15.000 Euro vom Landkreis Mittelsachsen. „Die vorhandenen Mittel vom Freistaat reichen allerdings nicht ganz“, sagt Annett Voigtländer Leiterin des Referats Kindertagesbetreuung und Förderung im Jugendhilfeausschuss.

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Möglich wäre eine Förderung in Höhe von 91.000 Euro durch den Freistaat. Deshalb stehe die Krümelburg derzeit noch auf der Reserveliste und der Landkreis sei mit der Stadt Hartha im Gespräch, ob die Umsetzung des Vorhabens auch mit diesem Förderbetrag möglich ist.

Entscheide sich die Stadt für den geringeren Förderbetrag, soll das Vorhaben im kommenden Jahr umgesetzt werden, so Fischer. Die Fördersumme habe sich mittlerweile auf 105.000 Euro erhöht. Der Bauamtsleiter will nun im Haus klären, ob das Projekt umgesetzt werden kann.

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