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Hartha saniert seine Gewässer

An drei Bachläufen müssen Uferbereiche in Hartha ausgebessert werden. Hilfe gibt es dabei vom Freistaat Sachsen.

In Gersdorf sackt die Straße am Schanzenbach ab. Die Stelle soll im Rahmen der Bachsanierung repariert werden.
In Gersdorf sackt die Straße am Schanzenbach ab. Die Stelle soll im Rahmen der Bachsanierung repariert werden. © Frank Korn

Hartha. Die Stadt Hartha hat vom Freistaat Sachsen Geld zur Gewässerunterhaltung erhalten. Für die Jahre 2019 und 2020 waren das insgesamt 67.500 Euro.

Die Stadt hat sich das Geld aus dem vergangenen Jahr aufgespart, um dieses Jahr eine größere Summe einsetzen zu können. Das ist nach dem sogenannten Gewässerunterhaltungsunterstützungsgesetz erlaubt. 

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Den Auftrag dazu hat der Technische Ausschuss an die Firma STI Bau aus Ziegra vergeben. Sie hatte von drei Unternehmen das wirtschaftlichste mit einer Summe von etwa 63.300 Euro vorgelegt.

An drei Bachläufen wird gearbeitet

Drei Bäche sollen nun an bestimmten Stellen ausgebessert werden. Am Schanzenbach in Gersdorf in der Nähe des Gasthofes Simon hat es einen Uferabbruch unweit der Straße gegeben. 

„Dort hat es im vergangenen Jahr bereits eine Instandsetzung gegeben, weil der Straßenbereich abgebrochen war. Das soll nun fortgesetzt werden mit verschiedenen Wasserbaumaßnahmen, die notwendig sind“, sagte Bauamtsleiter Ronald Fischer. Alle Maßnahmen seien mit der Unteren Wasserbehörde abgestimmt, so Fischer.

Im Flemmingener Bach gibt es drei Bereiche, an denen der Bachlauf instandgesetzt beziehungsweise der Uferbereich ausgebaut werden soll. Diese befinden sich in der Nähe eines Taxibetriebes sowie des Geländes einer Agrargenossenschaft und an der Brücke zum Gewerbegebiet.

Stadt hofft auf weitere Fördergelder

Am Steinaer Bach gibt es defekte Stellen in der Nähe eines Landwirtschaftsbetriebes und am Abzweig zu den Wohnhäusern. „Es müssen jeweils die Uferbereiche hergerichtet und teilweise größere Abbrüche repariert werden“, sagte Ronald Fischer.

Stadtrat Harry Goldammer wies darauf hin, dass es im Unterdorf in Steina zwischen Kellerberg und Bachmühle ebenfalls einen Abbruch gibt. Die Problematik sei bekannt, sagte Ronald Fischer. 

Die jetzt in den Plan aufgenommenen Stellen seien als am dringendsten erachtet worden. „Sollte es aber in den nächsten Jahren ebenfalls eine derartige Förderung geben, werden wir dieses Problem ebenfalls angehen“, so Fischer.

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