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Nur ein Stück der Goethestraße bekommt eine neue Asphaltdecke

Der Stadt Hartha stehen in diesem Jahr knapp 141.000 Euro für die Instandsetzung von Straßen zur Verfügung. Für die Vorhaben gibt es eine Prioritätenliste.

Von Sylvia Jentzsch
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Nur der Bereich der Goethestraße  von der Dresdener Straße bis zur Annenstraße bekommt in diesem Jahr eine neue Asphaltdecke.
Nur der Bereich der Goethestraße von der Dresdener Straße bis zur Annenstraße bekommt in diesem Jahr eine neue Asphaltdecke. © SZ/DIetmar Thomas

Hartha. Dass in Hartha viele Straßen und Fußwege repariert werden müssen, steht außer Frage. Schon lange hoffen zum Beispiel die Anwohner und Nutzer der Weststraße, dass der Schlagloch- und Flickenteppich verschwindet. Doch das Warten geht weiter.

Denn die Weststraße muss grundhaft ausgebaut werden. Die Kosten dafür sind sehr hoch. Der Stadt stehen für dieses Jahr knapp 141.000 Euro für die Instandsetzung von Straßen zur Verfügung.

Da mehr Instandhaltungsmaßnahmen notwendig sind, als Geld dafür vorhanden ist, gibt es seit vielen Jahren eine Prioritätenliste. Diese wird der Reihenfolge nach abgearbeitet, so lange das Geld reicht. Denn wie hoch die Kosten sind, kann bei der derzeitigen Preisentwicklung nicht genau vorausgesagt werden.

Prioritätenliste aufgestellt

Auf der Prioritätenliste oben stehen zwei Abschnitte für die Deckenerneuerung in Kieselbach. Auch ein Teil der Straße „Am Butterberg“ soll eine neue Decke bekommen. Das betrifft den Abschnitt von den unteren Häusern bis zur Kreuzung Sonnenstraße/Richard-Wagner-Straße.

Auch ein Abschnitt der Goethestraße bekommt eine neue Asphaltdecke. „Allerdings wird nicht der gesamte Bereich in Ordnung gebracht, sondern nur das Teilstück zwischen der Annenstraße und Dresdener Straße“, teilte Bauamtsleiter Ronald Fischer mit.

Ein Teil der Abschnitte sei bereits im Zuge des Ausbaus der Annenstraße realisiert und mit einer Asphaltschicht versehen worden. Nun werde das Reststück in Ordnung gebracht.

Die Baugeschichte der Annenstraße ist fast eine unendliche. Im September 2019 begannen die Bauarbeiten für einen Mischwasserkanal. Erst später erfolgte der Straßenbau. In den Kreuzungsbereich Annenstraße/ Goethestraße wurde das große Granitpflaster eingebaut.

Reicht das Geld, werden am Asterberg in Wendishain vom Haus Nummer 5 bis zum Glascontainerstellplatz die Bankette und die Wasserführung in Ordnung gebracht. Auf dem Plan stehen auch Risssanierungen im sogenannten Heiß-Pressluft-Verfahren. Die sind für folgende Straßen geplant: Hinter den Hecken, Mittweidaer Straße, Richzenhainer Straße und der Abschnitt der Straße Am Schanzenbach vom Haus Nummer 6 bis 9.

In Ordnung gebracht werden sollen auch zwei Abschnitte der Fußwege an der Pestalozzi-Straße.

Die Zuwegung zur Sternwarte von der B175 ist in einem desolaten Zustand.
Die Zuwegung zur Sternwarte von der B175 ist in einem desolaten Zustand. © SZ/DIetmar Thomas

Desolate Zufahrt zur Sternwarte

Dass Nebenstraße repariert oder saniert werden, wünscht sich auch Familie Bräuer aus Hartha. „Zur bevorstehenden 800-Jahrfeier werden zahlreiche Besucher in unsere Stadt kommen. Etliche von ihnen werden unsere schöne Gartenanlage ‚An der Sternwarte‘ und die Sternwarte selbst besuchen“, heißt es in ihrem Leserbrief.

Doch der kurze Weg von der Töpelstraße (B175) bis zur Sternwarte sei kaum noch befahrbar. „Dabei wird doch die Sternwarte von der Stadtverwaltung als ein Besuchermagnet für einen großen Personenkreis angeboten.“

Die Länge des desolaten Zufahrtsweges zur Sternwarte beträgt etwa 80 Meter. „Es müsste der Stadtverwaltung doch möglich sein, diesen Weg einigermaßen befahrbar zu machen. Das ist unsere Bitte in Vorbereitung der 800-Jahrfeier“, so Familie Bräuer.

Das Bauamt der Stadt hat diesen Wunsch vernommen. „Die Zufahrt müsste ausgebaut werden. Wir können auf den schlechten Untergrund keine Asphaltschicht ziehen. Diese würde nicht halten. Denn die Straße wird auch von schweren Fahrzeugen zur Belieferung der Sternwarte mit Öl genutzt“, so Bauamtsleiter Ronald Fischer. Reparaturmaßnahmen seien für den Weg vorgesehen.