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Harthas Villa Kunterbunt wird sicherer

Die Stadt Hartha hat 22.000 Euro bekommen. Die werden für den letzten Bauabschnitt beim Brandschutz verwendet.

Für den letzten Abschnitt der brandschutztechnischen Ertüchtigung der Villa Kunterbunt setzt die Stadt Geld aus der Investpauschale ein.
Für den letzten Abschnitt der brandschutztechnischen Ertüchtigung der Villa Kunterbunt setzt die Stadt Geld aus der Investpauschale ein. © Lars Halbauer

Hartha. Die Stadträte haben auf ihrer jüngsten Sitzung der Verwendung der sogenannten Investpauschale in Höhe von 22.000 Euro für die Awo-Kindertagesstätte Villa Kunterbunt zugestimmt. Zum Einsatz kommt das Geld für die Brandschutzertüchtigung in diesem Objekt. 

„Das ist der letzte Bauabschnitt. Dann sind alle notwendigen Arbeiten hinsichtlich des Brandschutzes in diesem Objekt abgeschlossen“, sagte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Die Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes in der Awo-Kindertagesstätte laufen schon seit einigen Jahren. Zuletzt wurden unter anderem die Eingangstür und die Alarmanlage erneuert.

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 Nun sollen die Arbeiten zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes abgeschlossen werden.  Es geht darum, Brandschutztüren sowie Rauchmelder einzubauen. Im Kellergeschoss werden Unterdecken eingezogen, die eine bestimmte Feuerbeständigkeit aufweisen. Zudem verlegt eine Firma Sanitär- und Elektroleitungen. Das Geländer der Treppe, insbesondere der Handlauf, werden DIN-gerecht umgebaut. Es werden Brandschutzklappen vor die Handläufe und die Holzvertäfelung montiert, sodass im Brandfall die Treppe genutzt werden kann.

Denkmalschutz des Hauses muss beachtet werden

„Dabei musste beachtet werden, dass die Villa unter Denkmalschutz steht“, sagte Bauamtsleiter Ronald Fischer. Im Fall eines Brandes sollen sich alle Notausgänge automatisch öffnen, damit die Kinder und Erzieherinnen ungehindert ins Freie gelangen können.

Bisher lag der Eigenanteil der Stadt für den letzten Bauabschnitt bei 42.000 Euro. Durch den Einsatz der Investitionspauschale minimiert sich dieser auf 20.000 Euro. „Als wir den Doppelhaushalt 20/21 geplant haben, war noch nicht sicher, ob die Kommunen die Pauschale nach dem Investitionskraftstärkungsgesetz bekommen. Nun haben wir den Bewilligungsbescheid, und wir können das Geld einsetzen“, so der Bürgermeister. (mit fk)

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