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Döbeln

Leisniger Helios-Team erläuft Geld für Sportvereine

Jeder Schritt zählt – das haben sich Mitarbeiter der Klinik aus Leisnig nicht nur ihrer Gesundheit wegen gesagt. Jeder Kilometer war fünf Euro wert.

Beschäftigte der Helios-Klinik Leisnig haben für vier Vereine aus dem Raum Döbeln jeweils 1.000 Euro Spendengeld erlaufen. Sogar Geschäftsführer Julian Zimmer (Mitte) hat sich an der Aktion beteiligt.
Beschäftigte der Helios-Klinik Leisnig haben für vier Vereine aus dem Raum Döbeln jeweils 1.000 Euro Spendengeld erlaufen. Sogar Geschäftsführer Julian Zimmer (Mitte) hat sich an der Aktion beteiligt. © Helios Leisnig

Leisnig. In Bewegung bleiben und damit Gutes tun – so lässt sich das Motto der Aktion „Helios läuft“ beschreiben. Daran beteiligen konnten sich die Mitarbeitenden aller Krankenhäuser der Gruppe in der Helios-Region Ost.

Sie alle waren aufgerufen, von Ende August bis Mitte September so viele Kilometer wie möglich zu laufen, zu joggen oder zu walken. Für jeden Kilometer spendeten die Kliniken Geld für lokale Sportvereine.

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Auch Läuferinnen und Läufer der Helios-Klinik Leisnig, darunter Klinikgeschäftsführer Julian Zimmer, hatten sich auf den Weg gemacht, um für die vorher ausgelosten Sportvereine aus Leisnig und Umgebung Spenden zu „erlaufen“.

Den Neustart nach Corona erleichtern

In Aussicht standen 5 Euro pro Kilometer für jeden der Vereine. Insgesamt kamen während der 14 Aktionstage fast 200 Kilometer zusammen, teilte Kliniksprecherin Juliane Dylus aus Anlass der Übergabe des Geldes an die Vereine mit.

Jeweils 1.000 Euro gingen an den VfB Leisnig, die SG Sitten, den SV Leisnig 90 sowie die Tanzperlen des Zschopautales Waldheim-Hartha. „Wir wissen, dass viele Vereine gerade in der Corona-Zeit sehr gelitten haben“, sagte Julian Zimmer. „Daher freuen wir uns, dass wir den Vereinen mit der Spendenaktion unter die Arme greifen können. Darüber hinaus wollen wir als Klinik damit auch unsere regionale Verbundenheit zum Ausdruck bringen.“

Neue Sportgeräte und eine Garderobe

Die Spenden fließen zum großen Teil in neue Sportgeräte. Aber nicht nur: „Wir haben für unsere Jüngsten während der Corona-Zeit einen neuen Tanzraum eingerichtet. Jetzt fehlen nur noch die Garderoben, und dafür würden wir die Spende gerne verwenden“, erzählte Susann Nöller, Vorsitzende des Tanzvereins.

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„In unserem Verein trainieren unter anderem mehr als 150 Kinder zwischen vier und 18 Jahren“, sagte Jörg Lippert, der Präsident des VfB Leisnig, bei dem neben den Fußballern unter anderem auch die Tennisspieler angeschlossen sind. „Es gibt immer etwas, in das wir investieren müssen. Seien es neue Trikots, neue Bälle oder Projekte. Da freuen wir uns über jede Form der Unterstützung“, so Jörg Lippert weiter.

Rainer Künstler vom SV 90 Leisnig ergänzte: „Bei zwölf Sportarten, die unser Verein anbietet, ist der Bedarf an Trainingsutensilien immer groß, da kommt die Spende wie gerufen und unterstützt uns sehr.“

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