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Zschaitzer Hortanbau verzögert sich

Die Arbeiten sollten im August beginnen. Bis jetzt steht noch nicht einmal das Fundament.

Der Hort „Freche Stifte“ bekommt einen Anbau.
Der Hort „Freche Stifte“ bekommt einen Anbau. © Frank Korn

Zschaitz-Ottewig. In der Zschaitzer Kindereinrichtung „Waldspatzen“ ist in diesem Jahr schon viel passiert. Eine neue Fluchttreppe wurde angebaut und brandschutztechnische Maßnahmen umgesetzt. 

Aufgrund dessen hat das Landesjugendamt genehmigt, dass eine Gruppe im oberen Bereich Hausaufgaben erledigen kann. Die Aula ist also praktisch das Hausaufgabenzimmer.

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Der Anbau für den Hort „Freche Stifte“ lässt jedoch auf sich warten. Der Beginn der Arbeiten war für Mitte August geplant. Zuletzt hatte es aber noch Probleme mit der Statik für die Bodenplatte gegeben. Die sind aber jetzt geklärt, sagt Bürgermeister Immo Barkawitz (parteilos). 

Verlauf der Heiztrasse unklar

Jetzt steht noch eine Suchschachtung durch die Baufirma Konrad an. „Es ist nicht genau klar, wie die Heiztrasse verlegt ist. Das weiß keiner mehr so genau“, erklärt Barkawitz. Danach richte sich der weitere Bauverlauf. Es könne durchaus passieren, dass die Trasse neu verlegt werden müsse. Das würde dann eine Verzögerung bedeuten.

Dabei ist durchaus Eile geboten. Der Anbau soll so schnell wie möglich fertig werden, damit die Kinder den erforderlichen Platz haben. Noch gilt die Ausnahmegenehmigung des Landesjugendamtes. „Das Gebäude ist groß und gibt einiges her. Mit dem Bau der kindgerechten Fluchttreppe ist schon viel geholfen“, sagte Barkawitz. Zudem seien die vorbereitenden Arbeiten zur Freimachung des Baufeldes abgeschlossen.

Zwölf neue Plätze entstehen

Die Aufträge für den Erweiterungsbau haben die Zschaitz-Ottewiger Gemeinderäte im Juli vergeben. Dabei kam nach der Ausschreibung für manche Gewerke nur ein Angebot zurück. So zum Beispiel für die Dachdeckerarbeiten.

Geplant ist ein Gebäude mit einem rund 60 Quadratmeter großer Raum mit offener Gestaltung, aufgeteilt in drei Ebenen. Das Zimmer kann bei Bedarf per Schiebe- beziehungsweise Falttür geteilt werden. Der Zugang wird über das bestehende Gebäude sowie über die Terrasse als Rettungsweg möglich sein. Architektonisch werde sich der Neubau dem Stil des bisherigen Hauses anpassen.

Um zwölf Plätze soll die Einrichtung erweitert werden. Der Hortanbau wird zu 80 Prozent über das Leader-Programm gefördert. Der Bürgermeister hofft, dass das Wetter mitspielt und die Bauarbeiten zügig vorangehen.

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