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Döbeln

In Döbeln sinkt die Arbeitslosigkeit am stärksten

Trotzdem hat die Region noch die höchste Arbeitslosenquote im Landkreis. Gleichzeitig sind mehr als 400 Jobs frei.

Die Agentur für Arbeit registriert im Juni reichlich 400 freie Jobs in der Region Döbeln.
Die Agentur für Arbeit registriert im Juni reichlich 400 freie Jobs in der Region Döbeln. © Lars Halbauer

Mittelsachsen/Döbeln. Im Landkreis Mittelsachsen waren im Juni 7.813 arbeitslose Frauen und Männer gemeldet. Das sind 321 oder 3,9 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr sind 783 Personen oder 9,1 Prozent weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,0 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 5,4 Prozent.

In allen Regionen des Landkreises ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat gesunken. „Den stärksten Rückgang verzeichnet dabei die Region Döbeln mit 4,9 Prozent, gefolgt von Freiberg mit 4,6 Prozent.

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In Rochlitz und Hainichen ging die Arbeitslosigkeit jeweils um 3,5 Prozentpunkte zurück und in Flöha um 0,4“, teilt Antje Schubert, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Freiberg, mit.

Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnet Flöha mit 4,2 Prozent, gefolgt von Rochlitz mit 4,3 Prozent. In Hainichen liegt die Arbeitslosenquote bei 4,7 Prozent, in Freiberg bei 4,9 und in Döbeln bei 6,5 Prozent.

Auch Zeitarbeiter sind gefragt

Die Arbeitslosigkeit hat sich in Döbeln von Mai auf Juni um 110 auf 2.122 Personen verringert. Das waren 215 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Dabei haben sich 328 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet, 32 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 441 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+132).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Juni um 62 Stellen auf 416 gestiegen, im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 95 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Juni 123 neue Arbeitsstellen, 30 weniger als vor einem Jahr.

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„Stellenangebote gibt es unter anderem im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, in der Instandhaltung und Reparatur von Kfz, aber auch in der Zeitarbeit wird verstärkt nach Arbeitskräften gesucht“, so Anja Schubert.

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