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Döbeln

Roßwein: Corona verhindert Freischnitt

Der mehrfach verschobene Rückschnitt am künftigen Striegistalradweg muss jetzt im Winter komplett ausfallen.

Das Freischneiden der ehemaligen Bahntrasse ab Niederstriegis muss warten. Corona lässt die Aktion der Stadtverschönerer im Moment nicht zu.
Das Freischneiden der ehemaligen Bahntrasse ab Niederstriegis muss warten. Corona lässt die Aktion der Stadtverschönerer im Moment nicht zu. © Heike Heisig

Roßwein. Die für den 20. Februar 2021 vorgesehene Aktion zur Beseitigung des Bewuchses auf dem geplanten Radweg von Roßwein nach Hainichen ist abgesagt. Das teilt die „Initiative Stadtverschönerer“ mit.

Als Organisator dieses Einsatzes habe sie gehofft, dass die Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Laufe des Februar aufgehoben werden. Stattdessen gelten diese bis zunächst 7. März. Damit könne der Zeitraum nicht genutzt werden, in dem Fäll- und Schnittmaßnahmen an Bäumen, Hecken, Sträuchern und Gehölzen gestattet sind.

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Das Bundesnaturschutzgesetz lässt dies lediglich bis 28. Februar eines jeden Jahres zu und dann erst wieder ab 1. Oktober. „Wir werden somit einen neuen Termin gegen Ende des Jahres organisieren und frühzeitig bekanntgeben“, so Veit Lindner und Enrico Korth, die an der Spitze der Initiative stehen.

Mit der Freischnitt-Aktion wollten sie zweierlei bewegen. Zum einen, dass der tatsächlich mittlerweile ziemlich zugewucherte alte Bahndamm wieder frei und erkennbar ist. Zum anderen sollte es ein symbolisches Zeichen dafür sein, dass die Befürworter des Projektes nicht locker lassen und sich von schlechten Nachrichten keineswegs abschrecken lassen.

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In diesem Jahr – einen Termin gibt es noch nicht – soll es eine nochmalige Beteiligungsrunde für den Wegabschnitt Niederstriegis bis Kratzmühle geben. Mit diesem Verfahren soll Baurecht hergestellt werden. Für einen vergleichsweisen kleinen Folgeabschnitt bis Crumbach sind dann erneute Artenschutzuntersuchungen nötig.

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Die werden die Anrainerkommunen Roßwein, Striegistal und Hainichen aber wahrscheinlich erst 2022 angehen, sagte Hainichens Bürgermeister Dieter Greysinger, der sich federführend um die Bürokratie beim Radwegprojekt kümmert.

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