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Döbeln

Kiebitzer gehen am Sonntag zur Wahl

Im Ortschaftsrat sind noch zwei Sitze zu besetzen. Die Formulare zur Briefwahl haben nur wenige Leute angefordert.

Für den Ortschaftsrat Kiebitz steht am Sonntag eine Ergänzungswahl an. Für zwei noch zu vergebende Sitze gibt es drei Kandidaten.
Für den Ortschaftsrat Kiebitz steht am Sonntag eine Ergänzungswahl an. Für zwei noch zu vergebende Sitze gibt es drei Kandidaten. © Symbolfoto dpa

Ostrau/Kiebitz. Die Kiebitzer Einwohner sind zum Wahlgang aufgerufen. Am Sonntag ist die Ergänzungswahl für den Ortschaftsrat angesetzt.

Nach der Kommunalwahl im Mai 2019 konnte der Kiebitzer Ortschaftsrat nur mit drei Personen besetzt werden. Vorgesehen sind jedoch fünf Mitglieder. Sowohl die CDU als auch die Freien Wähler hätten jeweils noch einen Sitz mehr gehabt, doch es mangelte an den entsprechenden Kandidaten. Nach einer Überprüfung ordnete die Landesdirektion die Ergänzungswahl an.

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Briefwahl kaum genutzt

Aufgrund der Corona-Pandemie war die Wahl, die ursprünglich für den 14. Juni geplant war, auf den 11. Oktober verschoben worden. Das Wahllokal in der Kita Kiebitz, An der kleinen Jahna 24, ist am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Gemeinde Ostrau hatte die Kiebitzer aufgerufen, aufgrund der Corona-Pandemie verstärkt die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen. Doch die Resonanz ist gering. Bis zum Donnerstagnachmittag hatten nur 14 Wähler die Briefwahlunterlagen angefordert. „Bis Freitag um 18 Uhr können die Unterlagen über unsere Internetseite angefordert werden“, erklärt Hauptamtsleiterin Antje Zornik. Selbst am Wahltag sei dies bis 15 Uhr noch möglich, aber nur wenn man plötzlich krank geworden ist, und das Wahllokal nicht aufsuchen kann.

Drei Kandidaten für zwei Sitze

Weil die Briefwahl nur wenig genutzt wurde, hofft Antje Zornik auf eine rege Beteiligung am Sonntag. Insgesamt gibt es etwa 300 Wahlberechtigte. „Wir bitten die Wähler, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten“, so Zornik. Im Wahllokal ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Für die zwei zu vergebenden Sitze im Kiebitzer Ortschaftsrat gibt es drei Kandidaten. Jede Partei und jede Wählervereinigung kann einen Wahlvorschlag einreichen, in dem maximal drei Bewerber benannt werden können. Von dieser Möglichkeit machte nur die „Freie nicht mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung“ – kurz Freie Wähler – Gebrauch. Sie benannte Jan Helm (Jahrgang 1970) aus Obersteina, Franziska Dinor (1988) aus Kiebitz und Holger Müller (1973) aus Obersteina als Kandidaten.

Franziska Dinor fungiert zwar bereits als Vorsitzende des Ortschaftsrates, wurde aber als Bewerberin von außerhalb in dieses Amt gewählt.

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