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Döbeln

Kriebstein: Talsperrenfest abgesagt

Der Zweckverband muss für die traditionelle Veranstaltung die Reißleine ziehen. Daran ist nicht nur Corona schuld.

Die traditionelle Bootsparade auf der Kriebsteintalsperre gehört zum Talsperrenfest dazu. Beides wird es in diesem Jahr nicht geben.
Die traditionelle Bootsparade auf der Kriebsteintalsperre gehört zum Talsperrenfest dazu. Beides wird es in diesem Jahr nicht geben. © Dietmar Thomas

Kriebstein. Die traditionelle Bootsparade, das Höhenfeuerwerk und viele Höhepunkte sollten eigentlich am 31. Juli und 1. August die Besucher der Talsperre Kriebstein erfreuen. Doch daraus wird nichts. Wie Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes der Kriebsteintalsperre, am Mittwoch mitteilte, muss das Talsperrenfest für dieses Jahr abgesagt werden.

Diese Entscheidung sei nach gründlicher Abwägung und in Abstimmung mit dem Verbandsvorsitzenden, Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU), erfolgt. Es gibt zwei Gründe: zum einen ist das die derzeitige Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, zum anderen der aktuelle Stand der Bauarbeiten im Hafen.

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Abstandsregeln nicht einzuhalten

"Aufgrund der topographischen Lage sowie der fehlenden Einfriedung des Hafens und des Besucherzentrums, ist es uns leider nicht möglich, die Besucherzahlen zu begrenzen", so Thomas Caro.

In der Vergangenheit hätten an den Samstagen rund 4.000 bis 5.000 Gäste das Talsperrenfest besucht. Bei dieser Gästezahl sei es nahezu unmöglich, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Überdies komme es infolge von Lieferengpässen aller Voraussicht nach zu einem Verzug bei den Bauarbeiten im Hafen. "Deshalb ist aus heutiger Sicht absehbar, dass sich die Arbeiten bis in den August hinein ziehen werden", teilt Thomas Caro mit. Das bedeute, dass zum Talsperrenfest einige Bereiche durch Bauzäune abgesperrt und vermutlich auch die kleine Bühne nicht genutzt werden könnten.

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