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Döbeln

Leisnig bereitet Neustart in Begegnungsstätte vor

Wie geht es in der Begegnungsstätte weiter? Diese Frage soll am Donnerstag geklärt werden.

In der Begegnungsstätte in Leisnig gibt es Senioren-, Vereins- und eine Reihe weiterer Treffen. Wann das Haus wieder offen steht, wird am Donnerstag entschieden.
In der Begegnungsstätte in Leisnig gibt es Senioren-, Vereins- und eine Reihe weiterer Treffen. Wann das Haus wieder offen steht, wird am Donnerstag entschieden. © Archiv: Dietmar Thomas

Leisnig. Nicht nur Leisniger warten darauf, dass die Begegnungsstätte an der Rosa-Luxemburg-Straße wieder öffnen kann. Auch Vereine und Gruppen mit Mitgliedern aus der gesamten Region hoffen, dass in dem Haus bald wieder Treffen möglich sind.

„Sobald wir grünes Licht von der Stadtverwaltung bekommen, werden wir die Mitglieder der Selbsthilfegruppe nach Krebs einladen“, verspricht Vorsitzende Heidelinde Haupt.

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Sie steht mit vielen Betroffenen im telefonischen Kontakt, hat viele auf diesem Weg über Corona-Impfungen und anderes beraten. Sich sehen und miteinander sprechen, sei aber dann doch etwas anderes, sagt Heidelinde Haupt. Sie hofft, dass es bald wieder Gruppentreffen geben kann.

Wann die Begegnungsstätte wieder öffnet, das steht eventuell am Donnerstagmittag fest. Wie Bürgermeister Tobias Goth (CDU) sagte, sei für diesen Tag eine Abstimmung zwischen Verwaltungsmitarbeitern und Silke Kluge, der Leiterin der Begegnungsstätte, anberaumt. „Danach können wir möglicherweise sagen, ab wann Veranstaltungen möglich sind“, so Goth.

Auch Rathausmitarbeiter von Corona betroffen

Er schränkt ein, dass es zunächst trotzdem Hygienevorschriften geben wird und es so sein muss, dass die Besucher auf Essen und Trinken verzichten müssen. „Wir wollen da auf keinen Fall Risiken eingehen“, so der Rathauschef.

Er hat selbst in den zurückliegenden Wochen gemerkt, wie schnell sich das Virus in einer Einrichtung ausbreiten und wie unterschiedlich das Krankheitsbild aussehen kann. Zeitweise konnten Abteilungen nur mit ein oder zwei Mitarbeitern besetzt werden.

„Inzwischen ist ein Teil der Beschäftigten nach der Erkrankung wieder zurück“, so der Bürgermeister. Allerdings gibt es auch schwere Verläufe, und so bleiben einige Arbeitsplätze im Rathaus noch unbesetzt.

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