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Döbeln

Leisnig investiert ins "Haus der kleinen Füße"

In Polkenberg sollen sich die Bedingungen an sich verbessern. Im „Wirbelwind“ am Leisniger Eulenberg werden Brandschutzforderungen erfüllt.

Damit sich die kleinen Füße auch ausreichend bewegen können, wird ein Raum in der Kita zum Gruppen- und Sportzimmer umgebaut. Früher war dort die Bibliothek von Polkenberg untergebracht.
Damit sich die kleinen Füße auch ausreichend bewegen können, wird ein Raum in der Kita zum Gruppen- und Sportzimmer umgebaut. Früher war dort die Bibliothek von Polkenberg untergebracht. © Dietmar Thomas

Leisnig. In den Kindereinrichtungen der Stadt Leisnig gibt es eigentlich immer etwas zu bauen. Im „Wirbelwind“ am Eulenberg steht, nachdem die Kapazität für die Krippenkinder erweitert worden ist, als Nächstes der Anbau eines weiteren Rettungsweges an. Das soll noch in diesem Jahr passieren, bestätigt Leiterin Anja Harnack.

Den dafür nötigen Tiefbau sowie erforderliche Metallarbeiten übernimmt die Firma Hoch- und Tiefbau Schneider aus Geringswalde. Sie hat mit rund 31.500 Euro das günstigste Angebot abgegeben. Die Treppe, die als weiterer Rettungsweg dienen soll, kommt an das Kita-Gebäude parallel zum „großen“ Spielplatz.

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Mängel auch am Spielplatz

Wie geht es nun aber in der Kita in Polkenberg, dem „Haus der kleinen Füße“, weiter? Das wollte unter anderem Stadtrat Hans-Hermann Schleußner (Wählergemeinschaft Bockelwitz) wissen.

Er erinnerte daran, dass sich Mitglieder des Technischen Ausschusses dort schon vor Monaten umgeschaut und besprochen hatten, wie durch einen Umbau bessere Bedingungen für Kinder wie Erzieher geschaffen werden können.

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Damit sich die Mädchen und Jungen zum Beispiel sportlich mehr austoben können, war vorgesehen, die frühere Bibliothek in die Planungen und die Nutzung einzubeziehen. „Doch passiert ist das bislang nichts“, stellte Schleußner fest.

Er wies außerdem erneut auf Mankos am Spielplatz in Polkenberg hin. Die Wiese drohe zu versumpfen. „Klappt da irgendetwas mit der Entwässerung nicht“, wollte der Polkenberger wissen.

Entwässerung bereitet weiter Probleme

So im Detail kann das Bauamtsleiter Thomas Schröder nicht sagen. Nach seinen Worten haben die Mitarbeiter des Bauhofes vor etwa anderthalb Jahren Sickerpackungen verlegt. In denen wird überschüssiges Oberflächenwasser gesammelt und kontrolliert abgeleitet – so die Theorie.

Bei feuchter Witterung allerdings funktioniere das nicht so wie gewünscht. Daher sei vor Kurzem ein Bagger gemietet und ein nächster Versuch unternommen worden, das Wasser von der Fläche wegzubringen, auf der die Kinder spielen und toben können.

Zu den Umbauarbeiten im Gebäudeinneren sagte Thomas Schröder, dass die Kommune bis Jahresende Fördergeld aus dem Kita-Invest-Programm einsetzen kann. In diesem Zusammenhang sollen die abgestimmten Umbauarbeiten im kombinierten Gruppen- und Bewegungsraum realisiert werden. Darüber hinaus würden dann genauso die nötigen Nachbesserungen im Sanitärbereich erfolgen.

Die Arbeiten hat die Kommune zwischenzeitlich ausgeschrieben. Die Bauverwaltung rechnet damit, dass die Stadträte die Aufträge in der Sitzung am 11. November vergeben und die Arbeiten wenig später starten können.

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