merken
PLUS Döbeln

Leisnig kauft 62 Notebooks

Nicht alle Eltern können sich Computertechnik für mehrere Kinder leisten. Damit diese beim Lernen nicht ins Hintertreffen geraten, hilft das Land.

Damit der Fernunterricht in Zukunft auch zuhause funktioniert, stellen der Freistaat und die Stadt Leisnig den Ober- und Grundschülern der Stadt mehr als 60 Notebooks zur Verfügung.
Damit der Fernunterricht in Zukunft auch zuhause funktioniert, stellen der Freistaat und die Stadt Leisnig den Ober- und Grundschülern der Stadt mehr als 60 Notebooks zur Verfügung. © dpa

Leisnig. Zuhause lernen – diese Herausforderung haben die meisten Schüler und Eltern während des ersten Lockdowns im Frühjahr bewältigen müssen. Für manche war es schwierig, die digitalen Voraussetzungen dafür zu erfüllen. Denn nicht immer hing es nur am mehr oder weniger schnellen Internet und dem dafür benötigten Anschluss. Manchmal haperte es auch an Technik, die entweder nicht vorhanden oder ungeeignet war.

Letzteres soll Kinder künftig nicht vom Lernen abhalten. Die Stadt Leisnig als Schulträger kauft jetzt insgesamt 62 Notebooks mitsamt dem nötigen Zubehör. 32 Stück soll die Oberschule zur Verfügung gestellt bekommen, jeweils 15 Stück gehen an die Grundschulen in Leisnig sowie in Sitten.

Anzeige
Hier gibt's die guten Nachrichten für 2021!
Hier gibt's die guten Nachrichten für 2021!

Jetzt wechseln zu günstigen Strom mit Vertrauensgarantie!

>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Die Anschaffungskosten in Höhe von rund 33.000 Euro übernimmt der Freistaat Sachsen. Grundlage dafür ist die im Sommer verabschiedete „Mobile-Endgeräte-Förderverordnung“. „Dadurch kommen auf die Stadt Leisnig keine zusätzlichen Ausgaben zu“, sagte Kämmerin Andrea Schlehahn den Räten.

Wie sie weiter erklärte, sollen die Notebooks zur Absicherung des digitalen Fernunterrichtes Kindern aus sozial schwachen Familien zur Verfügung gestellt werden – leihweise. Dafür bedürfe es eines Antrages. Details können die Eltern in den Schulen erfragen beziehungsweise bekommen es über die Schulleitungen mitgeteilt, sobald die Technik zur Verfügung steht.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln