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Leisniger Stadtgut wird Frühlingsbaustelle

Knapp 100.000 Euro sollen noch einmal in eines der ältesten Häuser der Bergstadt fließen. Eigentlich sollten die Handwerker schon am Start sein.

Am Stadtgut in Leisnig stehen weitere Sanierungs- und Ausbauarbeiten an. „Gästeamt“ soll an der Fassade stehenbleiben, auch wenn es dort keine touristische Anlaufstelle mehr gibt.
Am Stadtgut in Leisnig stehen weitere Sanierungs- und Ausbauarbeiten an. „Gästeamt“ soll an der Fassade stehenbleiben, auch wenn es dort keine touristische Anlaufstelle mehr gibt. © Norbert Millauer

Leisnig. Bereits Ende August hat sich Bürgermeister Tobias Goth (CDU) darüber gefreut, dass der Bewilligungsbescheid für die Fortführung der Arbeiten im Stadtgut an der Kirchstraße im Rathaus eingetroffen ist. „Das wird eine schöne Winterbaustelle“, sagte er damals. Doch indes zeichnet sich ab, dass eher von einer Frühjahrsbaustelle auszugehen ist.

Ein Grund für die Verzögerungen beim Baustart sei ein volles Auftragsbuch beim Planungsbüro der Kommune gewesen, so Goth. Mittlerweile würden die Ausschreibungen aber vorbereitet. Ob mit einer Vergabe noch in der Februar-Sitzung des Stadtrates zu rechnen ist, könne er im Moment nicht sagen.

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Noch Potenzial unterm Leisniger Dach

Knapp 100.000 Euro sollen noch einmal in das Stadtgut-Ensemble fließen, das in den Grundzügen als eines der ältesten Gebäude der Stadt gilt und nach der Wende schon einmal zur Bibliothek umgebaut worden ist. Aber auch Vereins- und Räume zur Präsentation der Lutherausstellung gibt es.

Weitere Museumsräume soll noch im Obergeschoss hergerichtet werden. Dort könnte der Kulturbund später einmal bei Führungen Dioramen mit Lebensstationen Martin Luthers zeigen. Rund 30 solcher 3-D-Bilder hat der Verein im Jahr 2018 bereits angeschafft und für eine spätere Präsentation bereitliegen.

Für Sanierungen am Sockel des Stadtgutes ist ebenfalls ein Teil des Geldes bestimmt. Dort bröckelt der Putz. Außerdem soll der Zwischengang mit Prospekthaltern ausgestattet werden. Und letztlich steht ein Teil des Fördergeldes noch für konzeptionelle und PR-Arbeit zur Verfügung.

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