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Leisniger Helios schließt Geburtenstation

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist über Weihnachten und Silvester zu. Grund: akuter Personalmangel und Umbauarbeiten.

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe von Helios in Leisnig ist über Weihnachten und Silvester zu.
Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe von Helios in Leisnig ist über Weihnachten und Silvester zu. © Lars Halbauer

Leisnig. Wie die Helios-Klinik in Leisnig am Mittwoch informierte, wird sie ihre Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ab dem 19. Dezember schließen. Erst am 4. Januar 2021 um 7 Uhr soll der Betrieb dort wieder aufgenommen werden. Als Grund für die vorübergehende Schließung werden ein Personalmangel und Baumaßnahmen genannt .

„Aufgrund eines Personalengpasses sowie abschließender Baumaßnahmen ist es uns leider nicht mehr möglich, den hohen Qualitätsstandard für den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr aufrecht zu erhalten. Deshalb sind wir gezwungen, unsere Abteilung vorübergehend zu schließen, was wir sehr bedauern“, sagte Dr. Yemenie Aschalew, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Es sei aufgrund der aktuell angespannten personellen Situation im Zuge der Corona-Pandemie und der Feiertage nicht gelungen, das Team kurzfristig aufzustocken.

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Schwangere werden informiert

Betroffene Patientinnen und Schwangere werden persönlich informiert und zu weiteren Schritten beraten, so Helios weiter. Für Patientinnen und Schwangere, die bis zum 15. Dezember aufgenommen werden, sei die Betreuung bis Freitag, 18. Dezember 2020 gesichert.

Nicht nur der akuten Personalengpass sei der Grund für die Schließung. "Darüber hinaus finden gleichzeitig dringend notwendige Baumaßnahmen in unserem Mutter-Kind-Haus statt, die einen laufenden Betrieb erschweren“, erklärt Franziska Bell, Klinikgeschäftsführerin der Helios Klinik.

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So werden derzeit die Trinkwasserhauptleitung für Kalt-und Warmwasser in verschiedenen Fachabteilungen des Bautraktes ausgetauscht. Damit seien auch Demontage und Wiedermontage von Brandschutzdeckenelementen, Komponenten der Sprinkleranlage, der Brandmeldeanlage sowie Teile der Elektroversorgung verbunden. Außerdem seien Tests zur Wiederinbetriebnahme notwendig.

Für Fragen steht das Sekretariat der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe bis 18. Dezember unter der Tel. 034321 82901 zur Verfügung.

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