merken
Döbeln

Linke nominieren Bundestagskandidat

Der Landesvorsitzende Stefan Hartmann soll für den Wahlkreis 161 antreten. Die endgültige Entscheidung fällt in Hartha.

Die Linken sehen Stefan Hartmann im Bundestag.
Die Linken sehen Stefan Hartmann im Bundestag. © privat

Mittelsachsen. Der Kreisvorstand der Linken in Mittelsachsen hat einstimmig die Unterstützung der Kandidatur des Landesvorsitzenden der Linken Sachsen, Stefan Hartmann, beschlossen. Er tritt für den Wahlkreis 161 an.

Kreisvorsitzende Marika Tändler-Walenta freut sich über die Entscheidung. „Stefan Hartmann ist als Landesvorsitzender unter anderem mit dem Schwerpunkt der Stärkung der ländlichen Räume angetreten und hat das mit seiner Kandidatur nun zur Chefsache erklärt“, sagt sie.

Arbeit und Bildung
Alles zum Berufsstart
Alles zum Berufsstart

Deine Ausbildung finden, die Lehre finanzieren, den Beruf fortführen - Hier bekommst Du Stellenangebote und Tipps in der Themenwelt Arbeit und Bildung.

Hartmann trete mit klaren Forderungen an, die nun im Kreiswahlprogramm zusammengeführt würden. Die endgültige Entscheidung werde auf der Kreiswahlversammlung am 27. März in Hartha erfolgen.

Wer zahlt die Krise?

„Wir möchten in den kommenden Monaten die Debatte über den sozialen Ausgleich der Krisenlasten führen. Für uns steht die zentrale Frage im Raum: Wer zahlt für die Krise?“, erklärt Stefan Hartmann. Das dürften aus Sicht der Linken nicht diejenigen sein, die am meisten leiden und deren Existenz bedroht ist.

Das Nettovermögen der Ultrareichen in Deutschland sei in der Krise um 77 Milliarden Euro gewachsen. „Ist das gerecht, wenn zeitgleich andere pure Existenznot haben? Wir finden das nicht fair. Die kleinen fangen und die großen laufen lassen, das muss endlich ein Ende haben in diesem Land“, so Hartmann.

Mehr lokale Nachrichten aus Döbeln und Mittelsachsen lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Döbeln