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Meinsberg: Platz für 16 Eigenheime

Die Erschließungsarbeiten im Wohngebiet „Sonnenhufe II“ sind abgeschlossen. Werden nun die Grundstücke vergeben?

Die Erschließung des Wohngebietes „Sonnenhufe II“ in Meinsberg ist abgeschlossen. Nun werden die Modalitäten für die Vergabe der Grundstücke festgelegt.
Die Erschließung des Wohngebietes „Sonnenhufe II“ in Meinsberg ist abgeschlossen. Nun werden die Modalitäten für die Vergabe der Grundstücke festgelegt. © Dietmar Thomas

Waldheim. Vor einigen Tagen ist die Bauabnahme im Meinsberger Wohngebiet „Sonnenhufe II“ erfolgt. Für den 1. Dezember ist die Verkehrsfreigabe vorgesehen.

Bis dahin haben die Mitarbeiter des Bauhofes noch ein wenig Arbeit. Denn bei der ersten Begehung mit dem Landratsamt wurde ein Gebüsch bemängelt. Das versperrt im Bereich des alten Gasthofes, an der Einmündung der Straße vom Wohngebiet auf die Waldheimer Straße, die Sicht und muss geschnitten werden.

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Insgesamt ist die Erschließung des 1,5 Hektar großen Areals einschließlich der Markierung der Fahrbahn abgeschlossen. Zumindest fast. „Die Straßenbeleuchtung ist noch nicht komplett. Bisher stehen nur die Masten. Die Leuchtenköpfe fehlen. Sie haben sehr lange Lieferzeiten“, erklärt Toralf Pönisch vom Bauamt.

Im Bereich des derzeit letzten Grundstücks auf der Sonnenhufe wird, auf Wunsch des Ortschaftsrates, außerdem noch eine kleine Grünfläche mit einer Bank und einem Schaukasten angelegt.

Bauverzug durch Lieferprobleme

Eine lange Lieferzeit gab es auch für eine Pumpstation, die der Abwasserzweckverband „Untere Zschopau“ für die Schmutzwasserentsorgung eingebaut hat. Durch die verspätete Lieferung der Station kam es auf der Baustelle zu einem Bauverzug von reichlich einem Monat. Denn erst als die Station im Boden war, konnte auch der Straßenbau beendet werden.

Ein anderes Problem trat bei der Erweiterung des Trinkwassernetzes auf. Statt, wie in den Bauplänen angegebenen 1,40 Meter, lag die Trinkwasserleitung, an die die neuen Leitungen angebunden werden sollten, in drei Meter Tiefe, erklärte Michael Wittig, Leiter des Fachbereiches Ordnung und Bauverwaltung während der jüngsten Stadtratssitzung. Dadurch waren viel mehr Erdbewegungen notwendig als geplant.

Tiefer gelegt werden mussten zudem Steuer- und Stromkabel für das Schmutzwasser-Pumpwerk und ein Schieberkreuz. Ein Schacht wurde zusätzlich abgedeckt und eine Grabenmulde angelegt, die ein Überspülen der neuen Erschließungsstraße verhindern soll. Deshalb haben die Stadträte mit drei Nein-Stimmen einen Nachtrag in Höhe von rund 10.000 Euro beschlossen.

Viele Interessenten für die Grundstücke

Ziel sei es nun, schnellstmöglich die Grundstücke zu vergeben, so Wittig. Das Areal könnte in 16 Flurstücke aufgeteilt werden. Voraussichtlich im im Stadtrat im Dezember sollen die Modalitäten für die Vergabe der Grundstücke festgelegt werden.

Für die gibt es schon seit längerer Zeit zahlreiche Interessenten. Zunächst müssen die Grundstücke vermessen werden und ein neutraler Gutachter den Wert der Flurstücke ermitteln und festlegen.

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