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Döbeln

Arbeiten für Waldheims Minipark vergeben

Für knapp 150.000 Euro soll an der Härtelstraße 1 die Grünfläche kultiviert werden. Außerdem wird die Stützmauer saniert.

Die Grünfläche an der Ecke Härtelstraße/Mittweidaer Straße soll kultiviert und an dieser Stelle ein kleiner Park gestaltet werden.
Die Grünfläche an der Ecke Härtelstraße/Mittweidaer Straße soll kultiviert und an dieser Stelle ein kleiner Park gestaltet werden. © Lars Halbauer

Waldheim. Noch ist die Grünfläche auf der Härtelstraße verwildert. Die Stützmauer bröckelt und musste teilweise schon mit Baken abgesperrt werden. Lange wird das nicht mehr so bleiben. Geplant ist an dieser Stelle eine kleine grüne Oase zu schaffen, die künftig zum Verweilen einlädt.

Der Technische Ausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung jetzt die Aufträge für die Arbeiten vergeben. Die Arbeiten sind öffentlich ausgeschrieben worden. Für den Bau der Stützmauer einschließlich einer Treppenanlage erhielt die Firma Litterer GmbH den Zuschlag. Sie lieferte mit etwas mehr als 43.000 Euro das beste Angebot. Die zweite Firma, die sich an der Ausschreibung für dieses Los beteiligte, rief eine Summe vo rund 53.000 Euro auf.

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Die Firma Montra Bau wird den Wegebau, Ausstattung und die Begrünung der Fläche übernehmen. Das kostet noch einmal rund 96.000 Euro.

Fläche innerhalb des Gründerzeitgebietes

Wie Christian Voigt vom Bauamt der Stadt informierte, liegt die Fläche innerhalb des Gründerzeitgebietes der Stadt Waldheim und wird über das Programm "Stadtumbau Ost" gefördert. "Das Geld steht zur Verfügung. Die Finanzierung ist mit der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) abgestimmt", so Voigt.

Herzstück der neuen Parkanlage soll künftig eine kleine Sitzgruppe werden. Von dort aus können die Besucher den Ausblick auf die Zschopau genießen.

Junge Eiche soll erhalten bleiben

Eine etwa zehn Jahre alte Eiche, die auf dem Grundstück wild gewachsen ist, soll auf jeden Fall erhalten bleiben. Sie muss jedoch ein Stück versetzt und in der Mitte des Geländes platziert werden, denn noch steht sie zu nah an der Mauer. Ihre Wurzeln könnten diese später beschädigen.

Überdies werden einige Bäume und Büsche neu angepflanzt. In der Nähe der Sitzgruppe etwa soll künftig eine Esskastanie Schatten spenden. Der Zugang zum Park soll von der Härtelstraße aus gestaltet werden. "Die Wege werden so gebaut, dass die Mitarbeiter des Bauhofes diese mit kleinen Fahrzeugen für Pflegearbeiten befahren können, so Christian Voigt.

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