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Mittelsachsen: Schüler mit Corona infiziert

Im Landkreis gibt es sechs neue positive Nachweise des Virus, darunter auch ein Grundschüler. Am Donnerstag werden die Klassenkameraden getestet.

Symbolbild: Sechs neue positive Testergebnisse lagen dem Gesundheitsamt Mittelsachsen am Mittwoch vor.
Symbolbild: Sechs neue positive Testergebnisse lagen dem Gesundheitsamt Mittelsachsen am Mittwoch vor. © Jürgen Lösel

Mittelsachsen. In der zweiten Schulwoche hat Covid-19 nun auch eine Grundschule im Landkreis heimgesucht. Wie das Landratsamt am Mittwochnachmittag informierte, ist bei einem Schüler der Grundschule in Langenleuba-Oberhain, einem Ortsteil der Stadt Penig, das Virus nachgewiesen worden. 

"Morgen erfolgen durch das Gesundheitsamt Abstriche bei der betroffenen Klasse", führte Kreissprecher André Kaiser aus. Nach aktuellem Kenntnisstand sind dabei Test bei 18 Kindern sowie acht Erwachsenen durchzuführen. Durchgeführt werden diese von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes. 

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Eine Unterstützung durch Kräfte des Kreisverbandes Döbeln-Hainichen des DRK sei dieses Mal nicht vorgesehen, so Kaiser weiter. Das DRK hatte in der Vergangenheit die Gesundheitsbehörde bereits bei zahlreichen Tests von Kontaktpersonen unterstützt. Mit den Ergebnissen der Tests wird am Freitag gerechnet. 

Die Grundschule in Langenleuba-Oberhain ist nicht die erste Gemeinschaftseinrichtung, in der das Virus seit Ausbruch der Pandemie nachgewiesen worden ist. Im Juni wurde bekannt, dass sich ein Schüler am Gymnasium in Augustusburg infiziert hatte. 

Reiserückkehrer aus Tschechien mit Corona infiziert

Zur selben Zeit war auch eine Erzieherin im Hort der Grundschule "Am Weinberg" in Roßwein positiv getestet worden. In Roßwein wurden daraufhin der Betrieb an der Grund- sowie Oberschule auf Notbetrieb umgestellt. 

>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Insgesamt lagen dem Gesundheitsamt des Landkreises am Mittwoch sechs neue Nachweise vor. Damit ist die Zahl der Infizierten insgesamt auf 353 gestiegen. 

Unter den Betroffenen waren nach Angaben von Kaiser zwei Reiserückkehrer aus Tschechien sowie Kreta. Vier Personen, die positiv getestet worden sind, kommen aus der Region Freiberg, zwei weitere aus dem Bereich Mittweida. In der Kreisstadt stieg die Zahl der Fälle damit auf 161 an, in Mittweida auf 98. 

In Verbindung mit den neuen Nachweisen ist auch die Zahl der Quarantänebescheide weiter gestiegen. Aktuell wurden von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes seit März bisher 1.611 Personen in Quarantäne geschickt. "1.473 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen", informierte Kaiser. 

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