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Muss diese Straße saniert werden?

Im Gewerbepark Mockritz soll die Reparatur des Fahrweges fortgesetzt werden. Nicht alle Gemeinderäte sehen das ein.

Die Straße Heiterer Blick im Gewerbepark Mockritz soll ab der Einfahrt zur Firma Nico Fahrzeugteile saniert werden.
Die Straße Heiterer Blick im Gewerbepark Mockritz soll ab der Einfahrt zur Firma Nico Fahrzeugteile saniert werden. © Frank Korn

Großweitzschen. Die Gärtitzer Straße im Gewerbepark Mockritz ist im vergangenen Jahr teilweise saniert worden.

Nun haben die Großweitzschener Gemeinderäte den Auftrag für die Reparatur des zweiten Bauabschnitts vergeben. Dieser verläuft auf der Straße Heiterer Blick zwischen der Einfahrt zur Firma Nico Fahrzeugteile und der abbiegenden Hauptstraße zur Firma Transpak. „Mit der Sanierung ist die dauerhafte Nutzung auch durch den Schwerlastverkehr gewährleistet“, begründete Bürgermeister Jörg Burkert (parteilos).

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Straßenbeleuchtung wird auf LED umgerüstet

Zudem soll die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Leuchten in den Bauabschnitten 1 und 2 erfolgen. Dies bedeute wiederum, dass Energiekosten eingespart werden.

Die Kosten wurden mit etwa 256.000 Euro veranschlagt. Die Förderung durch den Freistaat Sachsen beträgt etwa 217.000 Euro. Vier Firmen hatten sich um den Auftrag beworben. Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma Strabag, Niederlassung Haßlau, mit knapp 161.700 Euro ab.

Gemeinderat Sascha Suhr (Die Linke) äußerte Zweifel an der Notwendigkeit der Straßensanierung. „Ich sehe nicht, dass wir das Geld dafür haben“, sagte er. Dieser Auffassung waren auch andere Räte. Der Auftrag wurde mit vier Gegenstimmen an die Firma Strabag vergeben.

Terrasse bekommt neue Fliesen

Auch für den Anbau am Feuerwehrgerätehaus in Mockritz, in dem die sanitären Anlagen für die Kameraden untergebracht sind, wurde ein Auftrag vergeben. Das Dach des Anbaus wird von den Mietern der Wohnung in der ersten Etage als Terrasse genutzt. Es muss instandgesetzt werden, damit keine Feuchtigkeit in die Sanitärräume der Feuerwehr gelangt. Die Sanierung müsse so schnell wie möglich erfolgen, sagte Bürgermeister Jörg Burkert.

In der Gemeinderatssitzung im Juli war das Thema zurückgestellt worden, weil es Streitigkeiten über die Verfahrensweise gab. Nun ist klar, es sollen wieder Fliesen verlegt werden. Zusätzlich wird eine Drainagematte eingebaut. Fliesenleger Holger Mimel legte mit 3.200 Euro ein neues Angebot vor, dem die Gemeinderäte zustimmten. Der Abriss der alten Fliesen soll durch Mitarbeiter des Bauhofes erfolgen.

Neue Prioritätenliste erstellt

Bei einer Begehung mit Mitgliedern des Gemeinderates wurde eine neue Prioritätenliste erstellt, welche kommunalen Straßen saniert werden sollen. Ganz oben auf dieser Liste steht die Straße von der S 34 in Richtung Wollsdorf und von der Ortsmitte bis kurz vor die Autobahnbrücke Gallschütz. Diese soll noch in diesem Jahr einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden. Der Auftrag geht an die Firma Bausion in Landsberg, die mit 22.900 Euro das wirtschaftlichste Angebot unterbreitete.

Auch die Straße zwischen Göldnitz und Graumnitz soll eine solche Behandlung erhalten. Diesen Auftrag im Wert von 12.900 Euro übernimmt ebenfalls die Firma Bausion. Das Geld kommt aus dem Zuschuss des Freistaates für den kommunalen Straßenbau. Dieser beträgt für die Gemeinde Großweitzschen in diesem Jahr rund 106.000 Euro.

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