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Mystisches Hexen-Wochenende im Waldheimer Museumshaus

Ein sprechendes Hexenhaus soll in den zwei Tagen entstehen. Zudem sind Familien aufgerufen, für eine Ausstellung zu backen und zu basteln.

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In Waldheim sind diesen Advent Hexenhäuser gefragt. Am 13./14. November können Kinder an einem größeren Haus mitbasteln.
In Waldheim sind diesen Advent Hexenhäuser gefragt. Am 13./14. November können Kinder an einem größeren Haus mitbasteln. © Stadt Waldheim

Waldheim. Zumindest Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) hat die neue Leiterin des Stadt- und Museumshauses schon einmal begeistert, und zwar mit ihrem ersten Projekt, das Stephanie Falkenstein und ihr Team gerade vorbereiten.

Dabei geht es um ein Mitmach-Wochenende für Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Für die Mädchen und Jungen steht als Aufgabe, gemeinsam ein Hexenhaus zu basteln und dieses zum Sprechen zu bringen.

Um diese Bastelarbeit herum geht es um Märchen und Geschichten. Am bekanntesten dürfte das Hexenhaus aus „Hänsel und Gretel“ sein. Aber auch Baba Jaga und andere „Gestalten“ lebten in verwunschenen Häusern. Ein solches soll entstehen und hübsch dekoriert werden.

Teilnahme bis 10. November anmelden

Die mutigsten Geschichtenerzähler dürfen dem Waldheimer Museums-Hexenhäuschen dann ihre Stimme leihen. Wie das geht, soll im Detail noch nicht verraten werden. Dafür versprechen die Organisatoren den Kindern, dass das Häuschen später jedem Besucher des Stadt- und Museumshauses seine Geschichte erzählten soll.

Die Aktionen sind für den 13. und 14. November jeweils ab 11 Uhr geplant. Für die Mittagsversorgung sollten die Eltern dem Kind zwei Euro mitgeben. Außerdem ist eine Anmeldung bis spätestens 10. November unter Tel. 034327 57234 oder per Mail unter [email protected] notwendig. Auch wegen des Infektionsschutzes muss es eine Begrenzung der Teilnehmerzahl geben.

„Eine schöne Aktion“, findet der Bürgermeister. Damit meint er genauso den Aufruf des Museumshausteams, dass Familien Pfefferkuchenhäuser backen oder gern auch aus anderem Material basteln und für eine Ausstellung im Museumshaus zur Verfügung stellen.

Die originellste Bastelei wird prämiert

Eine Anleitung dazu wird die Kommune auf ihrer Homepage veröffentlichen. Bis 19. November, 14 Uhr, werden die Häuschen im Museumshaus am Niedermarkt entgegengenommen. Eröffnet werden soll die Hexenhaus-Ausstellung dann am Weihnachtsmarktwochenende, genau am 5. Dezember, 14 Uhr.

Mit dem Hexenhaus und den Märchen, die sich darum ranken, hat das Museumsteam das Thema für die Winterausstellung 2021/22 gefunden. Beleuchtet werden sollen im Weihnachtsland Sachsen die Pfefferküchlerei als seit Jahrhunderten bodenständiges Handwerk. Es geht um Gewürze, regionales Brauchtum und noch ganz viel mehr.

Die Bauherren der schönsten Häuser, die für die Ausstellung eingereicht werden, dürfen sich über eine Prämie freuen. Um das originellste Bauwerk wiederum können sich Interessierte – Familien ebenso wie Kitas, Altenheime, Bäckereien oder Direktvermarkter – bewerben.