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Döbeln

Ohne Beobachtung, aber mit Stallpflicht

Die Geflügelpest hat sich offenbar nicht in den Landkreis ausgebreitet. Trotzdem ist weiterhin Vorsicht geboten.

Hühner müssen in Mittelsachsen derzeit im Stall bleiben.
Hühner müssen in Mittelsachsen derzeit im Stall bleiben. © Arvid Mueller

Mittelsachsen. Teile von Leisnig und Großweitzschen sind ab Montag, 1. Februar, kein Beobachtungsgebiet aufgrund der Geflügelpest mehr. Das teilte André Kaiser, Sprecher der Landkreisverwaltung Mittelsachsen, am Sonntag mit dem Hinweis auf eine entsprechende Bekanntmachung im elektronischen Amtsblatt mit.

Nach Angaben der Behörde ist, nachdem im Dezember die Geflügelpest in einem Betrieb in Mutzschen festgestellt worden war, kein weiterer Fall aufgetreten.“ In Mittelsachsen gab es zuletzt 2.017 positive Fälle der Geflügelpest bei Wildvögeln“, so André Kaiser.

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Er macht überdies darauf aufmerksam, dass die vom Landkreis am 7. Januar 2021 erlassene Verfügung zur Aufstallung von Geflügel in Risikogebieten weiterhin ihre Gültigkeit behält. Demnach müssen Halter von Hühnern, Wachteln, Enten und Gänsen sowie anderem Geflügel in einigen Ortsteilen und in der Nähe von großen Gewässern ihre Tiere einstallen. „Damit soll eine Ausbreitung der Geflügelpest verhindert werden“, begründete der Landkreis-Sprecher.

Stall oder feste Behausung

Konkret betroffen sind in der Region Döbeln alle Geflügelhalter im Ortsteil Beicha (Döbeln), in Steina (Hartha), in Doberschwitz (Leisnig), in Ostrau, Schrebitz, Sömnitz, Töllschütz der Gemeinde Ostrau, in Niederforst (Roßwein) sowie in Pappendorf (Gemeinde Striegistal). Dort gebe es eine größere Dichte an Geflügel, begründete die Behörde. Überdies sind in der Region die Tiere in der Nähe der Flüsse Mulde und Zschopau sowie der Talsperre Kriebstein im Stall oder unter einer festen Behausung zu halten. (DA/sig)

Hinweis: Auf der Internetseite des Veterinäramtes des Landkreises Mittelsachsen können sich Geflügelhalter anhand einer interaktiven Karte orientieren.

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