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Döbelner THW übt in Schrebitz

Das Team hat in einen Schuppen der alten Schule ein Loch gebohrt. Dahinter verbirgt sich ein altes Überbleibsel.

Yasmin (23) vom THW Döbeln ist eine von mehreren Frauen und Männern, die am Samstag im Ostrauer Ortsteil Schrebitz an einem Ausbildungs-Tag teilgenommen haben.
Yasmin (23) vom THW Döbeln ist eine von mehreren Frauen und Männern, die am Samstag im Ostrauer Ortsteil Schrebitz an einem Ausbildungs-Tag teilgenommen haben. © Dietmar Thomas

Ostrau/Döbeln. Es ist ein Einsatz, den haben die Frauen und Männer des Technischen Hilfswerks (THW) aus Döbeln nicht aller Tage. Doch am vergangenen Samstag ist es nur eine Übung, die vor allem dem Schrebitzer Heimatverein eine große Freude bereitet.

Denn es geht um die Befreiung des Heizkessels der ehemaligen Schrebitzer Schule. Dieser ist schon seit Jahren nicht mehr in Betrieb, aber er füllt auch weiterhin einen ganzen Raum – und zwar fast passgenau. 

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„Ein Abbauen und durch die Tür tragen, ist somit nicht mehr möglich“, erklärt Ortsvorsteherin Antje Böhme. „Deshalb haben wir den Kontakt mit dem THW in Döbeln gesucht.“ Und dieses hat das Problem direkt zur Übungsstelle gemacht.

Unter anderem bohrten die Mitarbeiter vom Technischen Hilfswerk ein Loch in die Wand des Schuppen der alten Schule in Schrebitz.
Unter anderem bohrten die Mitarbeiter vom Technischen Hilfswerk ein Loch in die Wand des Schuppen der alten Schule in Schrebitz. © Dietmar Thomas

Nach THW-Einsatz kommt ein neues Schuppen-Tor

Wie der Ortsbeauftragte Christian Winkler berichtet, liege der Einbruch in eine Mauer verbunden mit entsprechenden Abstütztechniken unter anderem im Einsatzgebiet des Technischen Hilfswerks. 

„Auch deshalb haben wir dem Vorhaben zugesagt und einen Ausbildungs-Tag vor Ort gemacht“, so Winkler. „Für unser Team ist es natürlich auch eine zusätzliche Motivation, wenn sie ein Ziel vor Augen haben, das anderen hilft.“

In diesem Fall soll es vor allem dem Heimatverein helfen. Denn dieser hat den Tank bereits in der Vorbereitung gereinigt und würde gern den Raum als Lager und Garage nutzen, weiß Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU). „Nach der Übung und dem ‚Befreien‘ des Tankes soll in den Schuppen ein Tor rein“, erzählt er.

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