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Kreissparkasse Döbeln erschließt neues Wohngebiet in Ostrau

21 Häuser sollen im Wohngebiet Eichenweg entstehen. Die Räte verkaufen dafür ein Stück Ackerland.

In der Nähe des Ostrauer Gewerbegebietes soll ein neuer Eigenheimstandort entstehen.
In der Nähe des Ostrauer Gewerbegebietes soll ein neuer Eigenheimstandort entstehen. © Dietmar Thomas

Ostrau. Noch ist es Ackerland. Geht es nach dem Willen der Ostrauer Gemeinderäte, sollen auf dem Areal unterhalb der bisherigen Wohnbebauung am Rande des Gewerbegebietes weitere 21 Eigenheime entstehen.

Das notwendige Verfahren für den Bebauungsplan ist noch in Arbeit und soll Ende des Jahres abgeschlossen sein. Nun haben die Räte einen weiteren Meilenstein in Richtung Wohngebiet gesetzt. Denn das Land, auf dem die Häuser einmal stehen sollen, ist zurzeit Ackerland und muss erschlossen werden. Das kann die Gemeinde in vielerlei Hinsicht nicht stemmen.

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Deshalb haben sich die Räte dazu entschieden, die Erschließung des Wohngebietes Eichenweg der Kreissparkasse zu übertragen. Diese hat damit schon Erfahrungen in den Wohngebieten „Sömnitzer Au“ und „Walduferviertel“ in Döbeln und im „Eichbergblick“ in Leisnig gesammelt.

Platz für viele junge Familien

Zur Erschließung gehören der Grundstückserwerb, die Schaffung von Straßen und Wegeanlagen, der Beleuchtung sowie das Verlegen von Kabeln und Kanälen für Wasser, Strom, Abwasser, Telefon und Internet. Die Parzellen müssen dann auch noch vermarktet werden.

Mit dem Abschluss des städtebaulichen Vertrages wird auch vereinbart, dass die Kosten, die für die Erstellung des Bebauungsplanes entstanden sind, vom Erschließungsträger übernommen werden.

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„Wir haben uns entschlossen, mit der Sparkasse als langjährigen, geschätzten und seriösen Partner zusammenzuarbeiten und deren Erfahrungen bei der Immobilien- und Grundstücksvermarktung zu nutzen“, sagte Bürgermeister Dirk Schilling (CDU).Ziel sei es, attraktives Bauland im ländlichen Raum anzubieten und interessant für junge Familien zu machen.

„Deshalb haben wir uns auch dazu entschieden, das Ackerland, das der Gemeinde gehört, für 5 Euro pro Quadratmeter zu verkaufen. Der Preis ist gerechtfertigt, da dieser dem Grundstücksmarktbericht entspricht. Wir als Kommune dürfen nicht unter dem dort festgelegten Preis bleiben“, sagte Dirk Schilling.

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