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Bloodhound findet vermissten Döbelner

Der 33-Jährige hatte gesundheitliche Probleme. Entdeckt wurde er mehrere Kilometer vom ersten Suchort entfernt.

Polizeimeisterin Christin Fiddecke hat den vermissten Döbelner mit ihrer zweijährigen Bloodhound-Hündin Hazel gefunden.
Polizeimeisterin Christin Fiddecke hat den vermissten Döbelner mit ihrer zweijährigen Bloodhound-Hündin Hazel gefunden. © Polizei

Döbeln. Eine großangelegte Suche nach einem 33-jährigen Mann hat am Mittwoch über mehrere Stunden die Beamten des Polizeireviers Döbeln, der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Chemnitz, der Polizeihubschrauberstaffel sowie der Diensthundeschule der sächsischen Polizei beschäftigt (Sächsische.de berichtete).

Vormittags hatten Angehörige die Polizei informiert, dass der Mann seine Wohnung mit unbekanntem Ziel verlassen hatte und anzunehmen war, dass er dringend medizinische Hilfe benötigte.

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"Deshalb beteiligten sich mehrere Streifenwagenbesatzungen an der Fahndung. Zudem wurde ein Fährtensuchhund am Abgangsort des Mannes angesetzt und ein Polizeihubschrauber suchte aus der Luft nach dem 33-Jährigen", erklärt Jana Ulbricht, Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz.

Bei der Suche nach einem Vermissten kam am Mittwoch in Döbeln auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Bei der Suche nach einem Vermissten kam am Mittwoch in Döbeln auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. © Erik-Holm Langhof

Hinweis eines Zeugen hilft

Trotz aller Bemühungen konnte der Vermisste bis zum Nachmittag nicht gefunden werden, sodass auch noch ein Mantrailer, also ein Personenspürhund der Diensthundeschule angefordert wurde.

Nach dem Hinweis eines Zeugen, der glaubte, den 33-Jährigen mittags in Technitz gesehen zu haben, setzte Polizeimeisterin Christin Fiddecke ihre zweijährige Bloodhound-Hündin „Hazel“ an der dortigen Dorfstraße an.

Gegen 17.10 Uhr fand der Mantrailer den über starke Schmerzen klagenden Vermissten nahe der Westewitzer Straße. Er saß unter einer Brücke an der Freiberger Mulde. Nach der Erstversorgung durch die Hundeführerin und weitere Polizisten brachten Rettungskräfte den 33-Jährigen schließlich in ein Krankenhaus.

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