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Polizei stellt bei Kontrolle auf der A4 viele Verstöße fest

Fünf Fahrzeuge dürfen wegen Mängeln nicht weiterfahren. Ein Transport fiel den Kontrolleuren im positiven Sinne auf.

Die Polizei hat am Donnerstag auf dem Parkplatz "Rossauer Wald" an der A4 den Güterverkehr kontrolliert.
Die Polizei hat am Donnerstag auf dem Parkplatz "Rossauer Wald" an der A4 den Güterverkehr kontrolliert. © Symobolfoto: SZ

Mittelsachsen/Hainichen. Mitarbeiter der Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz haben an der Autobahn 4 auf dem Parkplatz „Rossauer Wald“ in Richtung Chemnitz am Donnerstagvormittag den gewerblichen Personen- und Güterverkehr kontrolliert.

Neben weiteren Beamten der Polizeidirektion Chemnitz waren auch Kräfte des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) sowie des Technischen Hilfswerkes (THW) Chemnitz beteiligt. "Außerdem waren Mitarbeiter der Landesdirektion Sachsen sowie vom Veterinäramt des Landratsamtes Mittelsachsen vor Ort", teilt die Pressestelle der Polizeidirektion Chemnitz mit.

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Verwarn- und Bußgeld verhängt

Innerhalb von vier Stunden wurden 45 Fahrzeuge kontrolliert. Darunter waren 21 Lkw. Insgesamt erfassten die Beamten eine Straftat sowie 44 Ordnungswidrigkeiten und verhängten für letztere 27mal Verwarn- und 17mal Bußgeld. Bei fünf Fahrzeugen waren die Mängel so erheblich, dass sie die Weiterfahrt untersagen mussten.

Wie die Pressestelle mitteilt, wurden unter anderem 17 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht festgestellt. Dies betrifft überwiegend die Lenk- und Ruhezeiten. Bei einem Fahrzeug war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, drei waren überladen. Außerdem seien zwei der kontrollierten Personen zu einer sogenannten Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben gewesen.

Bei der Überprüfung von insgesamt fünf Tiertransporten fiel den Beamten einer im positiven Sinne auf, teilt die Pressestelle weiter mit. Dieser war bei einer kurz zuvor stattgefunden Kontrolle mit mehreren Mängeln in Erscheinung getreten. Bei der Kontrolle am Donnerstag war dagegen alles in Ordnung.

Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten

Einem anderen Tiertransport-Fahrer musste jedoch die Weiterfahrt untersagt werden, da er bei 24-stündiger Fahrtdauer lediglich fünf Stunden Ruhezeit nachweisen konnte. "Außerdem nutze er noch eine andere Fahrerkarte", so die Polizei.

Darüber hinaus fanden die Beamten bei dem Mann noch eine größere Menge Bargeld in Euro, über deren Herkunft er keine Angaben machen konnte. Das Geld wurde durch eine Streife des Zolls sichergestellt. Bis zum Eintreffen eines neuen Fahrers musste der Transport stehen bleiben.

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