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Ermittlungen gegen Flüchtlinge

Drei Männer in Mittelsachsen stehen im Verdacht, Terroristen zu sein oder sie unterstützt zu haben. Einer wohnt in Döbeln. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Symbolfoto
Symbolfoto ©  Archiv/René Meinig

Döbeln/Mittelsachsen. In Döbeln und Freiberg leben Flüchtlinge, gegen die die Staatsanwaltschaft wegen ihrer Nähe zu terroristischen Vereinigungen ermitteln lässt. Diese Angaben machte das Sächsische Innenministerium auf eine kleine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Rolf Weigand.

Dem Beschuldigten in Döbeln werde zur Last gelegt, sich im Jahr 2015 mehr als einen Monat lang in einem Ausbildungslager der „AI-Shabaab“ in Somalia aufgehalten zu haben und dort trainiert worden zu sein. Er habe diese Angaben bei einer Anhörung vor dem BAMF gemacht.

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Der andere Beschuldigte in Freiberg soll im Jahr 2013 die Terrororganisation Islamischer Staat unterstützt und für den IS Fahrzeuge repariert haben. 2015 reiste er nach Deutschland ein. Die Person sei derzeit im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis und nicht ausreisepflichtig.

Gegen einen weiteren in Sachsen lebenden Flüchtling werde wegen einer mutmaßlichen Mitgliedschaft im „Islamischen Staat“ ermittelt. Das Innenministerium machte zu diesem Fall keine weiteren Angaben, um den Erfolg des Ermittlungsverfahrens nicht zu gefährden. Der Mann habe noch keine Kenntnis über seine Stellung als Beschuldigter.

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