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Döbeln

Riesenkran hebt neuen Fähranleger ins Wasser

Ein weiterer Schritt ist beim Umbau des Hafens an der Talsperre getan. Dafür wurde schwere Technik gebraucht.

Hier hängt der Fähranleger noch am Haken eines etwa 30 Meter hohen Krans. Mit dem Umbau des Hafengeländes an der Talsperre Kriebstein ist der marode Anleger durch einen neuen ersetzt worden.
Hier hängt der Fähranleger noch am Haken eines etwa 30 Meter hohen Krans. Mit dem Umbau des Hafengeländes an der Talsperre Kriebstein ist der marode Anleger durch einen neuen ersetzt worden. © Dietmar Thomas

Kriebstein. Mitarbeiter von Kranlogistik Sachsen und der mit dem Hafenumbau beauftragten Baufirma haben am Dienstag den Fähranleger ins Wasser der Kriebsteintalsperre gebracht. Dort werden künftig die Linienschiffe anlegen.

Der alte Fähranleger war schon lange marode. Wann er einst gebaut worden ist, können auch die Mitarbeiter des Zweckverbandes der Kriebstein-Talsperre nur mutmaßen. Wahrscheinlich ist es noch vor dem Zweiten Weltkrieg gewesen. Durch Treibeis im Winter war er noch zusätzlich beschädigt worden, ein Ersatzneubau dringend erforderlich. Dieser wird mit dem Hafenumbau nun realisiert.

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Anfang Mai soll den Planungen zufolge die Schifffahrt auf der Kriebstein-Talsperre wieder aufgenommen werden – sofern die dann gültigen Corona-Regelungen dies erlauben. Neben dem Fähranleger werden auch die Anlegestellen für die Motorschiffe saniert. Die sind im Rohbau bereits fertig.

In der kommenden Woche werden die Spundwände für die Promenade gesetzt, die im Rahmen der Bauarbeiten um fünf Meter verbreitert wird.

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