Döbeln
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Rodelspaß mitten in der Stadt

Der Winter ist da und mit ihm feinster Rodelschnee. Die besten Buckel und Hänge kennen schon die ganz kleinen Döbelner.

Von Martha Johanna Kaul
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Mutig rutscht Ariana (2) auf dem Schoß ihrer großen Schwester Lesa (3) den Berg hinunter. Vater Pavel schubst die beiden an.
Mutig rutscht Ariana (2) auf dem Schoß ihrer großen Schwester Lesa (3) den Berg hinunter. Vater Pavel schubst die beiden an. © Dietmar Thomas

Döbeln. Die Schneepiste in Döbeln Nord an der Pferdekoppel ist ziemlich steil.

Mit dem Schlitten da hinunter zu sausen, erfordert einiges an Mut und Kraft, denn unten am Hang kann man auch schnell im Gebüsch landen, wenn man nicht aufpasst. .

Für Emely, Emma und Leonie ist der Hang kein Problem. Ob auf dem Schneerutscher oder dem Schlitten, gemeinsam wagen sie die Abfahrt. Die Freundinnen kennen sich aus der Nachbarschaft, die Schneepiste liegt direkt vor ihrem Haus. Gleich nach der Schule haben sie die Ranzen gegen die Schneefahrzeuge getauscht und sich zum Rodeln verabredet.

„Es ist auf jeden Fall cooler, als die ganze Zeit am Handy zu hängen“, meint Leonie. Einen eigenen Schlitten hat sie bisher noch nicht. „Den wünsche ich mir dieses Jahr zu Weihnachten“, so die Zwölfjährige.

Den ersten Schnee gleich Anfang Dezember hatten die Freundinnen verpasst. „Der war ja schneller wieder weg, als das wir mit den Schlitten raus konnten“, so Emely. Umso mehr freuen sie sich, dass der Schnee nun bereits einige Tage liegt.

Auch Pavel ist mit seinen Töchtern Lesa und Ariana im Schnee unterwegs. Sie haben sich am Rand einer kürzeren Rodelbahn gesucht. Für die kleine Ariana ist es hier in Döbeln der erste richtige Schnee.

Mit roten Wangen von der Kälte und strahlenden Augen fährt sie gemeinsam mit Lesa oder alleine den Berg herunter. Nach der wilden Fahrt lässt sie sich dann von ihrer großen Schwester den Hang wieder hinaufziehen.

Auch im Bürgergarten Döbeln treffen sich in den Wintertagen mutige Rodler die den Hang am Pavillion hinuntersausen.