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Roßwein testet neues Pflaster

Am Südplatz sollen Pflastersteine eingesetzt werden, die relativ neu auf dem Markt sind. Ihre Ausstattung ist eine besondere.

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Aus einem Trampelpfad auf dem Südplatz in Roßwein soll ein ordentlicher Fußweg entstehen. Der wird eine Art Testpfad.
Aus einem Trampelpfad auf dem Südplatz in Roßwein soll ein ordentlicher Fußweg entstehen. Der wird eine Art Testpfad. © Dietmar Thomas

Roßwein. Noch in diesem Jahr wird am Roßweiner Südplatz an der Etzdorfer Straße einer der Wege erneuert. Den Auftrag dafür haben die Stadträte an die Walter Straßenbau KG aus Etzdorf vergeben.

Für rund 23.500 Euro setzen die Handwerker dann einen Pflasterstein ein, der so oft noch gar nicht verbaut worden ist. Der Stein ist mit einer Gummilippe versehen und erst relativ neu auf dem Markt. „Da er nicht wesentlich teurer ist als ein herkömmlicher Stein, würden wir ihn gern einmal ausprobieren“, sagte Bauamtsleiter Dirk Mehler den Stadträten.

Mit einer Gummilippe gegen Unkraut

Die Gummilippe soll verhindern, dass aus den Pflasterfugen ständig Unkraut sprießt. Das Unkraut in städtischen Anlagen, wie der Südplatz eine ist, ist seit Jahren ein „Sorgenkind“ von Bauhofchefin Monika Weigel. „Die Kollegen robben bisweilen auf den Knien übers Pflaster und ziehen hier das Unkraut“, sagte sie zu einem früheren Zeitpunkt bei einem Termin auf diesem Platz.

Auf dem parkartigen Gelände am Rande der Stadt befinden sich mehrere Denkmale beziehungsweise eine Gedenkstätte, die die Mitarbeiter des Baubetriebshofes pflegen. Je nachdem, wie die Erfahrungen mit diesem Pflaster ausfallen, könnten die Steine künftig auch an anderen Stellen eingesetzt werden, um den Pflegeaufwand auf Grünflächen zu verringern. Der bringt die Kommune den Sommer über immer wieder an die Grenzen.